Termine & Veranstaltungen

Apr
19
Do
Salon April 2018 #1 – Lesung und Ausstellung von Siegfried Schreck @ Art Store St. Pauli
Apr 19 um 20:00 – 23:45

Wir freuen uns, am Donnerstag Siegfried Schreck  mit eigenen Bildern und einer Lesung bei uns zu haben. Siegfried war auf den WOHL ODER ÜBEL Salon durch eine Lesung von Simone Buchholz aufmerksam geworden und kam dann im Dezember vorbei. Der Salon gefiel ihm so gut, dass er fragte, ob er auch einen Abend beisteuern kann. Und so macht er das nun!

Siegfried Schreck im Hafen
Siegfried Schreck im Hafen

Siegfried kam 1968 aus dem Ruhrgebiet nach Hamburg, um Seemann zu werden. Er findet kein Schiff, entschließt sich für ein Leben als “Landratte” und bleibt in Hamburg.

Hier arbeitet er zunächst als Schiffsbauer, später dann als Kranführer im Hamburger Hafen. 1980 beginnt er mit dem Schreiben von Gedichten und Songtexten und veröffentlicht vier Gedichtbände. Auch St. Pauli ist immer wieder ein Thema.

Daneben arbeitet er als Songtexter mit Komponisten und Interpreten verschiedener Musikrichtungen zusammen, schreibt u.a. Seemannslieder und  Kinderliedertexte für einen Musikverlag. Achim Reichel vertonte ein Gedicht von ihm.

Auf der Suche nach neuen künstlerischen Herausforderungen entdeckt er 1999 zufällig sein Talent für die Computerkunst und er beginnt nur mit der Maus am PC “Digital Paintings” zu malen.

Siegfried Schreck: "Cap San Diego"
Siegfried Schreck: “Cap San Diego”

Seit 2013 beschäftigt er sich hauptsächlich mit “Photo paintings”, dem Bearbeiten und Verfremden von digitalen Fotos. Seine Motive findet er vor allem in Hamburg, dem Hafen, Speicherstadt und Hafencity, Mallorca und im Landkreis Harburg.

Der Abend steht unter dem Motto “Bevor St. Pauli sittsam wird”.

Apr
20
Fr
Salon April 2018 #2 – Debatte: Kiosk, Cornern, Klobesuche @ Art Store St. Pauli
Apr 20 um 20:00

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Es ist voll geworden auf den Straßen von St. Pauli. Nicht nur an der Ecke Thaden/Wohlwill/Grüner Jäger wird “gecornert”, überall, wo ein paar Bars und ein paar Kioske dicht beisammen sind.

Was anfangs lustig war – gecornert haben die St. Paulianer*innen immer schon –, lässt inzwischen den Puls vieler Leute ruckzuck steigen. Ja, es ist laut, es ist manchmal sehr voll, hin und wieder sogar ätzend. Fast jede*r hat eine Meinung dazu, fast jede*r findet, dass es so irgendwie nicht weitergehen kann.

Clubbesitzer und Gastronomen vom Kiez haben vor kurzem eine Demo organisiert, denn sie glauben zu wissen, wer die Schuldigen sind: die Kioske, die ihnen angeblich die Kund*innen abspenstig machen. Corny Littmann hat es neulich noch mal in der Mopo rausposaunt. Sorry, aber so geht’s nun gar nicht.

Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Kioske gab’s auf St. Pauli schließlich auch immer schon. Ein Kiosk- oder gar ein Alkoholverbot nach zehn wäre ein Armutszeugnis für St. Pauli. Aber wie könnte es dann weitergehen?

Wir wollen am Freitag im Salon darüber diskutieren. Mit Ruhe und Respekt, ohne vorschnelle Schuldzuweisungen. Am Anfang werden ein paar Leute über ihre jeweiligen Erfahrungen – als Bewohner*in, als Gastronom*in, als Kioskbetreiber*in – berichten, und danach sind alle aufgerufen, nicht nur ihre eigenen Erfahrungen beizusteuern, sondern auch Ideen, wie es weitergehen könnte. Ohne Law and Order. Denn das war auf St. Pauli noch nie angesagt.

Also, kommet zuhauf und debattiert mit. Es wird auch ein Protokoll der Ideen geben.

Apr
21
Sa
Salon April 2018 #3 – Konzert: Mark Boombastik @ Art Store St. Pauli
Apr 21 um 20:00

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Samstag, 21. April ab 21:00: Konzert von MARK BOOMBASTIK

Marks Song “Anders” ist für ein paar Leute von WOHL ODER ÜBEL eine wahre Hymne. Umso größer die Freude, dass er im Salon spielt: LiveIndustrialHipHopTechnoNoise-Sculptures!

Mit 12 fiel ein Kumpel in seine Akustikgitarre und der vermeintliche Verlust wurde zur Geburtstunde. Er schlägt mit knallenden Lyrics tiefe Furchen in wankende aurale Skulpturen und in dreckige Beats. Mit Gerät und Verzerrung nimmt Boombastik es mit allen auf. Geloopte Geräusche, zerschreddert und zerhackt, begleitet von Synthesizern zerschreddert und zerhackt.

Vorsicht: Best of Konzert!

Eintritt selbstverständlich frei. Trinkt schön und spendet.