Über uns

WOHL ODER ÜBEL ist eine Initiative von Anwohner*innen in St. Pauli Mitte, die 2015 entstand, um einen Plan für die künftige Nutzung der Gewerbeschule Werft & Hafen (G7) entwickeln, die inzwischen nach Hammerbrook verlegt worden ist. Daraus entstand das Konzept „Wohlville Hamburg“. Im März 2018 entschied die Schulbehörde jedoch, das Gebäude ab August 2019 als Ausweichstandort für das Struensee-Gymnasium in Altona zu nutzen. Das soll bis zum Abschluss der Bauarbeiten auf dem Struensee-Campus 2023 im Gewerbeschulgebäude bleiben. Das Konzept „Wohlville Hamburg“ liegt also bis auf weiteres auf Eis.

WOHL ODER ÜBEL konzentriert sich zurzeit darauf, mit dem Stadtteilwohnzimmer im ehemaligen Art Store St. Pauli in der Wohlwillstraße 10 einen selbstorganisierten Anlaufpunkt für den Stadtteil anzubieten. Denn Probleme gibt es weiterhin:

* Investoren wie die Akelius AG entmieten und modernisieren Wohnhäuser und treiben die Kaltmieten auf bis zu 20 Euro auf den Quadratmeter hoch;

* Weitere fragwürdige Bauprojekte sind im Anzug, etwa das „Paulihaus“ an der Budapester Straße vor der Rindermarkthalle oder ein Hotelneubau in der Budapester Straße;

* Die Schilleroper verrottet trotz Denkmalschutz weiter, weil die Eigentümerin eine Sanierung verweigert; hier unterstützt WOHL ODER ÜBEL die Schiller-Oper Initiative;

* Der Über-Tourismus auf St. Pauli nimmt ebenfalls immer noch zu und macht den Anwohner*innen nicht gerade Freude.

Debattenabend „Kiosk, Cornern, Klobesuche“

Einmal im Monat, jeweils am dritten Wochenende, veranstaltet WOHL ODER ÜBEL den Salon: Von Donnerstag bis Samstag gibt es Lesungen, Konzerte, Diskussionsabende, Filmabende und Ausstellungen. Das aktuelle Programm findet ihr hier. Die Getränkespenden des Salons sichern übrigens auch die Miete des Stadtteilwohnzimmers.

Mittwochs ist dort in der Regel ab 19:30 öffentliches Stadtteilwohnzimmer. Kommt gerne vorbei, sei es zum Klönen, sei es, weil es ein Problem im Stadtteil gibt, über das gemeinsam gesprochen werden sollte.

Gruppen, die einen ruhigen Treffpunkt ohne Konsumzwang brauchen, können sich gerne im Stadtteilwohnzimmer treffen. Ob einmalig oder regelmäßig: Schreibt uns an propagandhi (at) wohloderuebel.net oder kommt mittwochs vorbei. Welche Tage frei sind und wann was im Stadtteilwohnzimmer stattfindet, findet ihr im Kalender.

Auf Facebook findet ihr uns unter @wohloderuebel, auf Instagram unter @wohl_oder_uebel.

Lassen wir uns nichts gefallen und von Stadt und Investoren diktieren.
St. Pauli gehört denen, die dort wohnen!

 

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