
Unsere allmonatliche Nachbarschaftsrunde, wegen Ostern eine Woche später als sonst. Kommt vorbei, schnackt, diskutiert, trinkt, habt Spaß. 10.4. ab 20:00.
Der WOHL ODER ÜBEL Salon bringt Filme, politische Diskussionsabende, Konzerte und Lesungen. Seit Januar 2017. Damals begann das ganze als experimenteller Marathon über vier Wochenenden. Der Zuspruch war überwältigend, die Anstrengung für alle Beteiligten auch. Von Mai 2017 bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 fand der Salon an jedem 3. Wochenende im Monat statt, immer über drei Tage (Do – Sa). Dann war zwei Jahre Zwangspause, denn ein Salon ist, nun ja, nicht pandemie-kompatibel.
Zurzeit finden die Salon-Abende in loser Reihenfolge statt. Vielleicht geht es irgendwann wieder in den monatlichen Turnus zurück.
Das wichtigste Buch in diesen Wochen!
Vor einigen Wochen wurde „Versammlung der Mikropolitiken“ in der überfüllte Locke überm Pudel vorgestellt. Das Buch war gleich zu Beginn schon ausverkauft. Zurecht: Wenn große Protestbewegungen ausfallen, müssen wir an die konkreten Orte gehen, sie behaupten, ausbauen. Denn dass sich die politische Lage einfach so aufhellt, ist nicht in Sicht.
Am kommenden Mittwoch, den 1. April, stellen wir das Buch erneut vor und diskutieren über aktuelle Mikropolitiken.


Mit dabei: Lisa Zander, Marius Töpfer und Thies Warnke vom Herausgeber: innen-Team sowie Margit Czenki (Park Fiction, Planbude, Port Fiction).
Los geht’s um 20:00. Wohlwillstr. 10, St. Pauli. Wie immer: Eintritt frei, Getränke gegen Spende.

Morgens, Mittags, Abends – ich will saufen!
Alkohol ist ohne Frage das beliebteste Rauschmittel in unseren Breitengeraden. Die Einsatzzwecke sind hierbei vielfältig: Ob in geselliger Runde am Wochenende, zur Einläutung des Feierabends oder zum ekstatischen Party machen – in all diesen Kontexten ist das gesellschaftliche Schmiermittel kaum wegzudenken. Der Staat verdient dabei kräftig mit und reguliert die Substanz Alkohol nur sehr spärlich. Im Jahr 2024 wurden knapp 200 Millionen Liter alkoholische Getränke versteuert, mit denen die Bundesrepublik Einnahmen in Höhe von etwa 2 Milliarden Euro generierte.
Im öffentlichen Diskurs sind negative, gesellschaftliche Effekte und gesundheitliche Schäden vielfach unterrepräsentiert. Es stellt sich daher die Frage: Sollte die Volksdroge Alkohol stärker reguliert werden? Können Verbote überhaupt der richtige Weg sein, um wirksame Gesundheitsprävention zu betreiben? Und: Sollte dem Staat ganz grundsätzlich die Rolle zukommen, Rauschmittel, die seine Bürger*innen konsumieren, zu regulieren?
Darüber wollen wir mit euch nächsten Mittwoch, den 18.03.2026 im WOHL ODER ÜBEL diskutieren! Kommt zahlreich, für alkoholhaltige und -freie Getränke ist gesorgt.

Jetzt Freitag. Kommt gerne rum. Es gibt immer noch Platten zu verschenken. Und es gibt noch ein paar vorgeplottete T-Shirt-Motive. Können wir Freitag aufbügeln, wenn ihr ein T-Shirt mitbringt.

Am Donnerstag, 28.1., ist wieder Selbermachen angesagt.
Wir bedrucken T-Shirts und machen Buttons.
Für die T-Shirts gibt es schon einige fertige Motive, aber ihr könnt auch ein eigenes Motiv mitbringen, idealerweise schon als Vektorgrafik-Datei (Format SVG).
Wir haben ein paar wenige unbedruckte T-Shirts am Start, aber idealerweise bringt ihr bitte selbst welche mit.

Der Streitklub im Januar: Social-Media-Verbot unter 16 Jahren?
Mit Verboten tun wir uns schwer. Sie schränken uns ein und sie sind auch eine Art von Bevormundung. Schließlich wissen wir doch selbst ganz genau, was und wie viel von etwas uns gut tut. Gleichzeitig empfinden wir ein immer stärkeres Gefühl von Einsamkeit und weisen verstärkt depressive Symptome auf. Insbesondere bei Jugendlichen und Kindern zeichnet sich immer klarer ab, dass Social Media dabei einen großen Einfluss hat.
Als erstes Land weltweit zieht Australien daraus nun Konsequenzen und hat ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt. Sollten wir zum Schutz unserer Jugend auch ein solches Verbot in Betracht ziehen? Die Vor- und Nachteile davon wollen wir mit euch beim nächsten Streitklub am 21. Januar diskutieren – und zwar wie gehabt im WOHL ODER ÜBEL StadtteilWohnzimmer ab 20 Uhr.
Getränke gibt es vor Ort gegen eine kleine Spende für das WOHL ODER ÜBEL, Snacks bringen wir mit.

Am Freitag, den 9. Januar ist der nächste Nachbarschaftsabend. Kommt vorbei, bringt gerne auch Ideen und Gedanken fürs neue Jahr 2026 mit.
Ab 20:00. Getränke gegen Spende.
Was ist denn eigentlich ein MiniLab und was erwartet euch?
Das MiniLab ist ein Ort des kreativen Austauschs und ein offenes Angebot im Wohl-oder-übel-Salon auf St.Pauli.
Einige von uns gehören zur FabLab-Bewegung und zur Maker:innenszene.
Wir möchten eine Gemeinschaft fördern, die Kreativität, Technik und DIY-Projekte zusammenbringt.
Getränke gibt es gegen Spende.
Es gibt eine Rollstuhlrampe, aber keine barrierefreien Toiletten.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Donnerstag, 18.12.2025, ab 19:00.
Wir freuen uns auf euch!
Das MiniLab Team
