Streitklub – 22.5.2024

Der Aktienmarkt to go auf dem Smartphone ist längst Alltag geworden.
Jede:r kann an den Gewinnversprechen des Kapitals teilhaben.

Was halten wir davon?

Kommt vorbei und diskutiert mit uns!!! Ab 19:00. Der Streitclub wird organisiert von der Gruppe WGwarzuklein S.V.

Streitclub – 20.3.2024

Sexualität auszuleben gestaltet sich nicht für alle Menschen gleich leicht. Insbesondere Menschen mit Behinderungen haben praktisch oftmals nicht die Möglichkeit ihr Bedürfnis nach Intimität und Sexualität verwirklichen zu können.

Gleichzeitig ist die Dienstleistung der Sexualassistenz aus den in der Regel begrenzten finanziellen Mitteln von Sozialleistungen für die wenigsten Menschen stemmbar. Welchen Umgang wollen wir gesellschaftlich damit pflegen?

Kommt vorbei und diskutiert mit uns!!! Der Streitclub wird organisiert von der Gruppe WGwarzuklein S.V.

Salon de Confluencia #9 – 22.2.2024

Confluencia, die neunte, nächsten Donnerstag, 22.2.: Es geht um die Fab City als Konzept für den sozial-ökologischen Umbau der Stadt.

Denn seien wir ehrlich: Viel hat die politische Linke zu wirtschaftlichen Fragen nicht mehr beizutragen. Die Globalisierung ist ungebrochen, eine Stadt wie Hamburg konsumiert Produkte, die sie nicht hergestellt hat, nicht einmal herstellen kann. Die werden irgendwo auf der Welt produziert, oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit einem hässlichen ökologischen Rucksack.

Das weltweite Netzwerk der Fab Cities, ca. 50 derzeit, will das ändern. Bis 2054 wollen sie ihre städtischen Ökonomien in klimaneutrale Kreislaufwirtschaften umwandeln, die auf dem Open-Source-Prinzp basieren und bei denen alle an der Herstellung teilhaben können. Hamburg ist dem Netzwerk 2019 beigetreten, dass sich 2014 aus der Bewegung der Fab Labs gegründet hat.
Niels Boeing (Mitgründer des Fab Lab Fabulous St. Pauli) stellt das Konzept vor.

Es wird Zeit, wieder über Ökonomie zu reden – jenseits der neoliberalen Globalisierung. Let’s reclaim production!

Wir freuen uns auf Euch!

Tür auf um 20:00, los geht’s um ca. 20:30. Wohlwillstr. 10, St. Pauli.

Was bedeutet Confluencia? Der Begriff stammt aus dem spanischen Munizipalismus und bedeutet „Zusammenfluss“. In der Confluencia schlossen sich 2014 in vielen spanischen Städten linke Gruppen, Bewegungen und Kleinparteien zusammen. Vielerorts mit Erfolg, als 2015 etliche Rathäuser gewonnen werden konnten. Auch wenn dieser Erfolg nicht überall von Dauer war, erscheint uns eine Confluencia jetzt wieder dringend geboten.

Streitclub – 21.2.2024

Am Mittwoch lädt der Streitclub wieder alle ein, die Lust auf Diskussionen haben und auch das Argumentieren üben wollen. Veranstaltet wird er immer am dritten Mittwoch im Monat von der Gruppe WGwarzuklein S.V.

Salon de Confluencia #8 – 18.1.2024

Viele Viele sind schockiert über die Deportationspläne, die das Recherchenetzwerk Correctiv offengelegt hat. Diese Pläne sind aber nur der vorläufige Höhepunkt des „Rechtsrucks“ (viel zu harmloser Ausdruck) auch in dieser Republik. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts plant eine breite Kampagne gegen diesen Wahnsinn. Unser Salon de Confluencia möchte am 18.1. (Donnerstag) im Vorfeld verschiedene aktionsorientierte Gruppen/Aktivist:innen zusammenbringen, um gemeinsam nachzudenken über eine Frage nachzudenken, die @didineunddaniel sehr richtig formuliert hat: „Wie starten wir eine Massenbewegung für Demokratie und Vielfalt?“

Im Februar 2025 ist Bürgerschaftswahl, und auch in Hamburg steht die AfD inzwischen bei mindestens 13 Prozent, nachdem sie 2020 fast die 5%-Hürde nicht genommen hätte.

Wir haben im November/Dezember in drei Runden ein wenig sortiert, was die linken Bewegungen in den ca. 13 Monaten, die noch verbleiben, hier in Hamburg anschieben und berücksichtigen sollten. Dies und andere Aktionsformate, die man gemeinsam angehen könnte, wollen wir am 18.1. diskutieren. Klar ist: Demos und Kundgebungen allein, so notwendig sie als spontane Reaktion auch sind, reichen nicht mehr.

Also: Wie starten wir eine Massenbewegung gegen rechts, für Demokratie und Vielfalt?

Beginn: 20:00.

POLITBUTIK und WISSENSKIOSK – 1.-9.12.2023

Vom 1. bis 9. Dezember 2023 zieht die POLITBUTIK von Ana Amil mit dem WISSENSKIOSK 
in den WOHL ODER ÜBEL Salon. Ana, die beide betreibt, ist Mitbegründerin unsere Salons – ihre Power hat ihn ab 2017 maßgeblich mit vorangebracht, und jetzt steckt sie ihre Power in lauter neue schlaue Sachen, unter anderem eben diese beiden:

Die POLITBUTIK ist ein Label und temporärer Pop-Up-Store. Mission:

• Geldausgeben ist politisch!
• Was kann ich Gutes damit tun?
• Wer profitiert davon?
Alle Artikel sind in Zusammenarbeit mit Künstler*innen entstanden. Es werden entweder Fairtrade-Materialien oder Secondhandware verwendet. Die T-shirts werden ecofriendly von Semper Klacks auf St.Pauli bedruckt. 20 % des Verkaufspreises wird an unterschiedliche Projekte gespendet.

Mit einem Teil der Einnahmen unterstützen wir mittlerweile 7
unterschiedliche Initiativen:

• CaFée mit Herz
• Trans Healthkit Projekt
• FEMINITÉ-Museum
• Medical Volunteers International
• Sit n‘ Skate
• Rollstuhl-Erlebnis-Reisen
• Oll Inklusiv

DER WISSENSKIOSK versucht Fragen zu beantworten und zu 
netzwerken. 
Ihr möchtet mehr über die unterschiedlichen Projekte, Initiativen und 
soziokulturellen Orte auf St.Pauli erfahren?
Dann kommt in den WISSENSKIOSK . 
Ein realer Ort mit realen Menschen. 
Auch tolle Bücher zum Stöbern und Zeitungen wird es vor Ort geben. 
Außerdem Gespräche, Vorträge und Lesungen. 
Als Inspiration hat sich Ana an dem Projekt
„Lulu dans la rue“ in Paris orientiert. 

Und hier die Öffnungszeiten:

Fr. 1.12.: 16-22 Uhr
Sa. 2.12.: 12-16 Uhr
Mo.-Fr. 4.-8.12.: 16-19 Uhr
Sa. 9.12.: 12-16 Uhr

„Solidarity wins & discover the good in your neighbourhood.“ Ana

Mehr Infos zu ihren Projekten unter www.ana-amil.de.

Ausstellung: „Rhein“ von Jörg Holst – 24.11.2023

In der zweiten Augustwoche dieses Jahres fährt der Fotograf Jörg Holst mit dem Fahrrad den Niederrhein ab und sucht gezielt Orte zu erfassen, die als Industriekomplexe an der Flusslandschaft stehen.

Er fotografiert sie in ihrer mannigfachen Vielfalt: Silos, Fördertürme, Telegrafenmaste, Schiffsverkehr, Brücken, Kaianlagen, Riesenrad und auch den Kölner Dom. Doch seltsamerweise findet sich kaum bewegtes Leben. Vereinzelte Menschen wirken fehl am Platz. Und Tiere? Immerhin: ein Schiff heißt Fox.

All diese gebaute Welt – und nun ist fast niemand zu sehen? Wofür das alles? Man kommt ins Grübeln.

In surrealer Weise gelingt es dem Jörg Holst, monumentale Bauten, – Industriezivilisation – in stillen Kulturlandschaften zu zeigen. Die Ruhe nach dem Sturm scheint hier abgebildet; ein Hauch von Sciencefiction weht uns an – oder ist alles schon entschieden und wir wohnen dem Abgesang des Lebendigen im spannungsreichen Schwarzweissformat bei?

Darüber wird zu reden sein: am Freitag 24. und Samstag 25. November jeweils ab 20.00 Uhr.

Eintritt frei, Getränke gegen Spende.

40 Jahre bolo’bolo – 22.11.2023

An alle ibus: Mittwoch 22.11. ist bolo’bolo-Tag im Salon, ab 20:00.

Am 22.11.1983 erschien bolo’bolo, eine höchst ungewöhnliche anarchistische Utopie jenseits des Kapitalismus, geschrieben von P.M. alias Hans Widmer. Mit bolo’bolo schaffte er etwas Erstaunliches: Ideen und Diskussionen aus der Zürcher Hausbesetzer-Szene der frühen Achtziger nach vorne zu denken, jenseits eingefahrener marxistischer Heilsversprechen.

Nächsten Mittwoch, am 22.11.1983, wird P.M. die Neuauflage in Zürich vorstellen. Weil bolo’bolo immer noch oder schon wieder sehr lesenswert ist, werden wir zeitgleich im WOHL ODER ÜBEL Salon die mit einem Nachwort versehene Neuauflage vorstellen und Passagen aus dem Buch vorlesen.

Wir haben beim Berliner Hirnkost-Verlag einige Exemplare bestellt, die zum Selbstkostenpreis gekauft werden können.

P.M. war bereits im Februar im Salon zu Besuch und hat mit uns über bolo’bolo damals und heute gesprochen. Wer das verpasst hat, hat nun eine Gelegenheit, das Buch kennenzulernen oder wiederzuentdecken.

Mut zur Utopie!

Musikzimmer und Plattenbörse

Jeden dritten Sonntag im Monat.

Plattenbörse: Ihr habt Vinyl oder CDs über, die vor Jahren mal cool waren, aber die ihr nicht mehr hört? Bringt sie vorbei, tauscht sie oder verschenkt sie. Eine Plattenwaschmaschine ist auch am Start.

Musikzimmer: Ihr bringt Songs zum Thema mit – diesmal: Uhren. Assoziationen aller Art gern gehört! Aber bitte nichts von TikTok. Wir hören uns die Songs gemeinsam an, und dann reden wir über die Musik. Kann man ja mal wieder machen.

Organisiert wird das Musikzimmer von der Gruppe WGwarzuklein S.V.

Salon den Confluencia #6: Eine andere Stadt ist nötig – 16.11.2023

Die Zeiten sind unruhig: Während eine Krise die nächste ablöst und die Rechten Zulauf haben, scheint die politische Linke so wirkungslos wie schon lange nicht mehr. Vielleicht, weil die linken Bewegungsstränge zu wenig gemeinsam nachgedacht und agiert haben. Der Salon de Confluencia ruft dazu auf, neu und zusammen zu denken.

Thema diesmal: die Stadt. Ob Hamburg oder andere Großstädte, die Probleme sind sattsam bekannt und analysiert: ungebremste Mietensteigerung, unsinnige Abriss- und Neubau-Politik, fragwürdige Immobilien-Spekulation, institutionalisierter Rassismus, unzureichende Klima- und Mobilitätskonzepte, so gut wie keine demokratische Teilhabe der Stadtbewohner:innen zu Fragen, wie es weitergehen soll. Eine andere Stadt ist nötig!

Aber wie sieht die andere Stadt aus? Damit wir nicht in Analyse und Problembeschreibung stecken bleiben, haben wir eine Aufgabe für Euch: Bringt ein Bild, ein Foto mit – ausgedruckt –, das für Euch eine Idee für eine andere, bessere, solidarische Stadt symbolisiert. Das Bild kann eine Fundsache aus den Medien sein oder eine Momentaufnahme einer Reise. Diese Bilder möchten wir

Donnerstag, den 16. November 2023

mit Euch zusammentragen und anhand von ihnen überlegen, wie solche Ideen Wirklichkeit werden könnten. Mut zur Utopie! Raus aus den Abwehrkämpfen.
Eine andere Stadt ist möglich.

Wir freuen uns auf Euch!!!!

Tür auf um 20:00, los geht’s um ca. 20:30.

Was bedeutet Confluencia? Der Begriff stammt aus dem spanischen Munizipalismus und bedeutet „Zusammenfluss“. In der Confluencia schlossen sich 2014 in vielen spanischen Städten linke Gruppen, Bewegungen und Kleinparteien zusammen. Vielerorts mit Erfolg, als 2015 etliche Rathäuser gewonnen werden konnten. Auch wenn dieser Erfolg nicht überall von Dauer war, erscheint uns eine Confluencia jetzt wieder dringend geboten.