Vernissage: „Ungefähre Landschaften“ von Tanja Roschat – 17.5.2024

„Ungefähre Landschaften“ sind innere Landschaften, die sich als Spiegelung der aus dem äußeren Umfeld gewonnenen Eindrücken verstehen, aber auch grundsätzlich reale Landschaften als malerischen Ausgangspunkt aufgreifen. Aus der Auseinandersetzung mit politischen und sozialen Kontexten heraus und ebenso durch persönliche Begegnungen, Literatur und Musik beeinflusst entstehen die Bilder auf intuitive Weise, die die eigenen Emotionen möglichst unmittelbar wiederspiegeln möchten.

Tanja Roschat, Jahrgang 1975, hat ihren künstlerischen Werdegang an der Freien Kunstschule Kiel begonnen, bevor sie einige Jahre Kunst und visuelle Medien, Germanistik und Bildungswissenschaften studierte. Seitdem lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin zwischen Hamburg und Kiel. Musik, Literatur und Natur spielen für sie seit jeher eine große Rolle und finden in ihren Arbeiten Ausdruck.

Frank Berzbach, Jahrgang 1971, unterrichtet Literatur und Philosophie an der Technischen Hochschule Köln. Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner durfte er einfach noch studieren, was ihm gefiel. Über Wasser hielt er sich als Bildungsforscher, Wissenschaftsjournalist, DJ, Fahrradkurier und Buchhändler. Er hat eine Vorliebe für Schreigeräte, Schallplatten und Bücher, Tätowierungen und Klöster. Er lebt in Köln und auf St. Pauli. Letzten Herbst erschien sein zwölftes Buch: „Die Kunst zu glauben. Eine Mystik des Alltags“ im bene!-Verlag.

Tür auf um 20:00 (nicht eher!).
Wohlwillstr. 10, St. Pauli.

Vernissage: „On the Road“ von Jens Kramer – 11.05.2024

Der Kieler Photograph und Filmemacher Jens Kramer liebt es, mit der Kamera Menschen und Orte festzuhalten, und lädt im Artstore dazu ein mit ihm auf die Reise zu gehen. Vom London der 80er Jahre bis ins digitale Jetzt präsentiert er seine Photograhien überwiegend monochrom. Seine aktuelle Kurz-Doku „What´s German?“ erhielt im internationalen Ausland bisher 8 Awards und hatte am 13.04. Deutschlandpremiere auf dem Filmfest SH gefeiert. Mehr zu Jens Kramer unter www.jens-kramer.de.

Zur Vernissage am Samstag, den 11. Mai um 20:00 liest:
Alexander Posch, Autor und Literaturveranstalter.
Posch schreibt überwiegend skurrile Kurzgeschichten. Regelmäßig arbeitet er als Schreibcoach mit migrantischen SchülerInnen. Seit 25 Jahren ist er in der Hamburger Literaturszene aktiv. Am erfolgreichsten war er mit dem deutschlandweit bekannten MACHTclub im Deutschen Schauspielhaus. 2022 war Posch 1/7 des AutorInnen-Soap-Projekts ‚Zum Wilden Igel‘ im
Nachtasyl, Thalia-Theater Hamburg. Mit drei anderen AutorInnen ist er Mitbegründer der Lesebühne ‚Zinnober‘ in der Zinnschmelze in Hamburg-Barmbek.

Tür auf um 20:00. Getränke wie immer gegen Spende.

Fotoausstellung „Reise zurück nach Kythera“ – 28.4.-7.5.2024

Am Sonntag 28. April um 15:00 gibt es die Vernissage der Fotoausstellung „Reise zurück nach Kythera“, zusammengestellt von Marily Stroux.

Einige der Überlebenden, die ihre Liebsten am Meer von Kythera verloren haben, leben mittlerweile in Hamburg und sind im Sommer 2023 zurück zum Ort des Geschehens gegangen, um sich bei ihren Rettern vor Ort zu bedanken und ihren Toten und Vermissten zu gedenken. Mehr als 100 Menschen sind gekommen, um zusammen mit den Überlebenden an diese Nacht und an die Toten zu erinnern.

Zamir, der seine Mutter Parigul, seine Schwester Khatera und seinen Bruder Mohammad Yusuf verloren hat, stand mit dem Rücken zum Meer, das deren Grab wurde und sagte: „Ich habe hier meine ganze Familie verloren, in diesem Meer, aber ihr habt mich gerettet. Ich wollte danke sagen und sagen, wenn ich hier weggehe, lass ich euch meine Familie hier, bitte passt auf sie auf!“

Die Fotoausstellung ist eine Dokumentation dieser Reise und bringt uns näher an die tägliche Realität von flüchtenden Menschen und ihren oft tödlich endenden Versuchen, nach Europa zu gelangen, in der Hoffnung hier Frieden zu finden.

Die Ausstellung wird organisiert von der Gemeinde der Griech:innen in Hamburg und Umgebung und läuft bis zum 5. Mai.

Finissage: Julia Waldmann – 30.3.2024

Die Jugend hat immer recht? Die Hamburger Künstlerin Julia Waldmann hätte dazu etwas zu sagen.

„Die Eltern hatten sie von Beginn an in dem Glauben an ihre Einzigartigkeit bestärkt. Früher als andere Kleinkinder lernte sie, von sich in der ersten Person zu sprechen. Es gab das Ich und die anderen. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie damit sich auszumalen, was die Zukunft ihr bringen, welch‘ aufregendes und außergewöhnliches Leben sie später einmal führen würde.“ Ach ja.

Finissage: Samstag, 30. März, 18:00.

Getränke wie immer gegen Spende. Und Beginn der Vernissage ist tatsächlich 20:00, nicht eher.

Vernissage: Julia Waldmann – 8.3.2024

Die Jugend hat immer recht? Die Hamburger Künstlerin Julia Waldmann hätte dazu etwas zu sagen.

„Die Eltern hatten sie von Beginn an in dem Glauben an ihre Einzigartigkeit bestärkt. Früher als andere Kleinkinder lernte sie, von sich in der ersten Person zu sprechen. Es gab das Ich und die anderen. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie damit sich auszumalen, was die Zukunft ihr bringen, welch‘ aufregendes und außergewöhnliches Leben sie später einmal führen würde.“ Ach ja.

Vernissage: Freitag, 8. März, 20:00: „Die Jugend hat immer recht“ – Arbeiten mit Fotografie und Text von Julia Waldmann.
Finissage: Samstag, 30. März, 18:00.

Getränke wie immer gegen Spende. Und Beginn der Vernissage ist tatsächlich 20:00, nicht eher.

In Erinnerung an Frank Egel – 15.12.2023

Mit einem lächelnden und einem weinenden Auge laden wir (Britta, Ingo, Nico, Dorothee und Niels) Euch alle zur Vernissage von „cAtCh oF THe dAy der St. Pauli Code“ ein. Das lächelnde Auge freut sich auf die großartigen Fotos von Frank „Franky“ Egel, die endlich wieder einmal in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Das weinende Auge weiß, dass es keine neuen Fotos von Franky mehr geben wird. Lasst uns dennoch einen tollen Abend haben, zu Ehren von Franky. Die Ausstellung läuft bis zum 10. Januar 2024.

Tür auf am Freitag um 20:00 (nicht eher!).
Getränke gegen Spende.

POLITBUTIK und WISSENSKIOSK – 1.-9.12.2023

Vom 1. bis 9. Dezember 2023 zieht die POLITBUTIK von Ana Amil mit dem WISSENSKIOSK 
in den WOHL ODER ÜBEL Salon. Ana, die beide betreibt, ist Mitbegründerin unsere Salons – ihre Power hat ihn ab 2017 maßgeblich mit vorangebracht, und jetzt steckt sie ihre Power in lauter neue schlaue Sachen, unter anderem eben diese beiden:

Die POLITBUTIK ist ein Label und temporärer Pop-Up-Store. Mission:

• Geldausgeben ist politisch!
• Was kann ich Gutes damit tun?
• Wer profitiert davon?
Alle Artikel sind in Zusammenarbeit mit Künstler*innen entstanden. Es werden entweder Fairtrade-Materialien oder Secondhandware verwendet. Die T-shirts werden ecofriendly von Semper Klacks auf St.Pauli bedruckt. 20 % des Verkaufspreises wird an unterschiedliche Projekte gespendet.

Mit einem Teil der Einnahmen unterstützen wir mittlerweile 7
unterschiedliche Initiativen:

• CaFée mit Herz
• Trans Healthkit Projekt
• FEMINITÉ-Museum
• Medical Volunteers International
• Sit n‘ Skate
• Rollstuhl-Erlebnis-Reisen
• Oll Inklusiv

DER WISSENSKIOSK versucht Fragen zu beantworten und zu 
netzwerken. 
Ihr möchtet mehr über die unterschiedlichen Projekte, Initiativen und 
soziokulturellen Orte auf St.Pauli erfahren?
Dann kommt in den WISSENSKIOSK . 
Ein realer Ort mit realen Menschen. 
Auch tolle Bücher zum Stöbern und Zeitungen wird es vor Ort geben. 
Außerdem Gespräche, Vorträge und Lesungen. 
Als Inspiration hat sich Ana an dem Projekt
„Lulu dans la rue“ in Paris orientiert. 

Und hier die Öffnungszeiten:

Fr. 1.12.: 16-22 Uhr
Sa. 2.12.: 12-16 Uhr
Mo.-Fr. 4.-8.12.: 16-19 Uhr
Sa. 9.12.: 12-16 Uhr

„Solidarity wins & discover the good in your neighbourhood.“ Ana

Mehr Infos zu ihren Projekten unter www.ana-amil.de.

Ausstellung: „Rhein“ von Jörg Holst – 24.11.2023

In der zweiten Augustwoche dieses Jahres fährt der Fotograf Jörg Holst mit dem Fahrrad den Niederrhein ab und sucht gezielt Orte zu erfassen, die als Industriekomplexe an der Flusslandschaft stehen.

Er fotografiert sie in ihrer mannigfachen Vielfalt: Silos, Fördertürme, Telegrafenmaste, Schiffsverkehr, Brücken, Kaianlagen, Riesenrad und auch den Kölner Dom. Doch seltsamerweise findet sich kaum bewegtes Leben. Vereinzelte Menschen wirken fehl am Platz. Und Tiere? Immerhin: ein Schiff heißt Fox.

All diese gebaute Welt – und nun ist fast niemand zu sehen? Wofür das alles? Man kommt ins Grübeln.

In surrealer Weise gelingt es dem Jörg Holst, monumentale Bauten, – Industriezivilisation – in stillen Kulturlandschaften zu zeigen. Die Ruhe nach dem Sturm scheint hier abgebildet; ein Hauch von Sciencefiction weht uns an – oder ist alles schon entschieden und wir wohnen dem Abgesang des Lebendigen im spannungsreichen Schwarzweissformat bei?

Darüber wird zu reden sein: am Freitag 24. und Samstag 25. November jeweils ab 20.00 Uhr.

Eintritt frei, Getränke gegen Spende.

Vernissage: DIE BAR – 4.11.2023

Der Schnur-Rabe zeigt „DIE BAR“.

Der Schnur-Rabe? Der Schnur-Rabe! Und zwar gehört der Artikel mit zum Namen, es ist ein Anagramm. Verwendet wurden die Buchstaben D R E S C H E R und B R A U N, nun ergeben sich, kombiniert mit den Vornamen Antje und Verena, zwei Namen von Hamburger Zeichnerinnen. Im Jahre 2020 künstlerisch zusammen gekommen (die beiden kannten sich schon vom Tanzen) begannen sie, wöchentlich die schnöde Corona-Abgeschnittenheit-von-allem zeichnerisch zu nutzen und Blätter zu füllen. Auch nach dem Ende der Abgeschnittenheit fuhren sie fort, zusammen zu zeichnen, gemeinsam auf einem Blatt, und später auf verschiedenen Blättern, aber weiterhin an einem Tisch. Dabei tranken sie Bier. Weil Kunst, zumindest war dies die Überlegung, eine Richtung braucht, beschlossen sie eines Tages, nach Sichtung des sich angesammelten Materials, zu einem Thema zu arbeiten.

Das Thema: DIE BAR! (weitere Themenschwerpunkte wären gewesen: Menschenhaufen, Zirkus, Tanz, Tiere und Meerjungfrauen).

DIE BAR – Treffpunkt, Tränke, Zeitvertreib, Heimat, Bühne, Ort von und für Geschichten.
Menschen begegnen sich oder existieren aneinander vorbei, bezogen, unbezogen, betrunken, fast  nüchtern. Oder schon drüber.
Geschlechter-Diskrepanz, mal so mal so. Verträge an der Theke.

Die ausgestellten Bilder, Malerei und Zeichnung, sind Annäherungen. Welche Bar kann man sich vorstellen, und wie sieht sie aus, wer ist dort anzutreffen? Es ist ein Spiel, und in jedem Spiel steckt das Leben. 

Der Schnur-Rabe, Antje Drescher und Verena Braun, freut sich auf euch!

Ausstellungseröffnung: Samstag, 4.11. 23 ab 19 Uhr. 

Offizielle Öffnungszeiten Sonntag 5.11. und 12.11. von 12-16 Uhr.
Und nach Vereinbarung unter post@verenabraun.de

#art #hamburg #stpauli #exhibition #barculture

Ausstellung: „Catriots“ von Ebru Durupinar, 20.-29.10.2023

Ab 20. Oktober präsentiert Ebru Durupinar „Catriots“ – Zeichnungen. Bei der Vernissage spielt Ayse Glass auch einen Theremin-Techno-Gig.

Ebru ist Künstlerin und Photographin, lebt in St. Pauli, arbeitet aber auch regelmäßig in ihrem Atelier in Istanbul.

Ayse hat in Architektur promoviert, forscht an der HafenCity University u.a. an KI für Architektur und Stadtentwicklung. Und Musikerin ist sie auch.

Beide sind wahre Tausendsassas, und wir freuen uns, beide im Salon zu haben.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mi – So 14-16 h.

Die Ausstellung läuft bis zum 29. Oktober.