Minilab #1: antifascist t-shirt workshop – 27.11.2025

Am Donnerstag, den 27.11. ab 18.00 Uhr starten wir eine neue Reihe im WOHL-ODER-ÜBEL-Salon:

das MINILAB.

Erste Runde: 
the Antifascist T-Shirt Workshop!

Bringt Shirts mit. 
Wir plotten gemeinsam T-Shirt-Folie und bügeln sie auf die T-Shirts.

Und: Wir machen auch Buttons.
Bringt Ideen mit.

Welche Vorlagen müsst ihr mitbringen?

T-Shirts:
Slogans, also reinen Text, machen wir mit euch vor Ort. Wenn ihr Bildmotive habt: bitte maximal zweifarbig und als Vektorgrafik-Datei (Format SVG) mitbringen! 

Buttons:
Bild-Dateien (Format JPG, PNG) mitbringen. Macht die Motive nicht zu kompliziert, die Buttons haben einen Durchmesser von 2,3 cm

Wir freuen uns auf euch!
Das Minilab Team

Vernissage: „Es muss nicht immer Punkrock sein“ – 20.6.2025

Es muss nicht immer Punkrock sein, sagt George von Klitzing.

Nachdem er sich die vergangenen 30 Jahre in seiner Freizeit ausschließlich als Sänger in diversen Bands betätigte, beschloss er 2021, auch coronabedingt, mit der abstrakten Malerei zu beginnen.

Anfangs noch nackt und berauscht zu lauter Musik, lernte er doch schnell die Vorzüge bequemer Kleidung, einer Tasse Tee und vollkommener Stille zu schätzen. Von großformatigen, ersten Werken, die den Großteil seiner damaligen 1-Zimmer-Wohnung einnahmen, verabschiedete er sich nach und
nach ebenfalls. Bis heute ist sein privates Wohnzimmer auch sein Atelier. Er arbeitet nach dem DIY-Prinzip und macht – von der Montage der Keilrahmen bis zur Bespannung der Leinwand – alles selbst. Die gegenständliche Malerei hat ihn nie interessiert. Er benutzt vorwiegend Holzleisten, Spachtel, Schuhsolen oder Autoreifen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Als Autodidakt hat er auch nie gelernt, ein Thema zu haben, wie er sagt. Er malt intuitiv. Nur für die Farbgestaltung nimmt er sich Zeit und trage die verschiedenen Schichten über mehrere Tage verteilt auf.

George schreibt auch: 2022 erschien sein Debütroman „Fucked by Rock‘n`Roll“, 2025 erscheint zum 10-jährigen Bestehen seiner Band Kamikaze Klan das dritte Album mit einem Video zu dem Song „Malmö“.

Vernissage: Freitag, 20. Juni ab 20:00.
Weitere Öffnungszeiten folgen.

Let’s make a happy fiction – die Finissage

Happy Fiction für alle – unter diesem Motto wurde seit Anfang Februar eine riesige kollektive Collage von sehr vielen tollen Menschen angefertigt. Am Samstag, den 5. April kann das Werk nun allgemein bewundert werden. Aber nur für ein paar Stunden. Ab Mitternacht könnt ihr einen Ausschnitt aus der Collage gegen Spende bekommen. Die Collage wird sich also in der Stadt verteilen. Dazu gibt’s wie immer Getränke, Musik vom Plattenspieler und später auch eine Nebelmaschine.

Tür auf um 20:00 (und nicht eher ;-).

Let’s make a happy fiction!

Im Februar besinnt sich das Stadtteilwohnzimmer des guten alten Art Store und lässt dort die kollektive Collage „Let’s make a happy fiction!“ entstehen. Los ging’s am Samstag, den 8.2.
Nächste Runde: Freitag, 14.3. ab 20:00.

When the zone is flooded with shit, jeden Morgen, nur schlechte Nachrichten, sollten wir uns dem entziehen. Ein eigenes Bild einer happy Zukunft entwerfen. Nieder mit dem kapitalistischen Realismus, der sich die Zukunft nicht vorstellen kann. Und so wächst die Collage:

More to follow…

Ein Abend in Erinnerung an Jürgen Höth – 5.10.2024

Vor über einem Jahr starb der Bühnen- und Kostümbildner JÜRGEN HÖTH, der seit langem auf St. Pauli lebte. Dieser Abend ist der Erinnerung an ihn gewidmet: mit Zeichnungen und Gedanken aus seinem Arbeitsraum, in dem er fulminante Bühnenbilder für das Thalia Theater, die Volksbühne Berlin, das Schauspiel Leipzig, das Theater Bielefeld sowie Theater in Braunschweig, Oldenburg, Köln, Basel, Freiburg, Kiel, Konstanz und Heilbronn schuf. Jürgen studierte in Köln Bühnenbild bei Professor Rolf Glittenberg.

Alle Zeichnungen können gegen Spende erworben werden. Die Spenden gehen komplett an das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz, wo Jürgen seine letzten Monate gut umsorgt verbringen konnte.

Samstag, 5. Oktober 2024, ab 19:00.

Vernissage: Kai Flemming, „Die Weißwurst und die Weißnichtwurst“ – 12.7.2024

Kai Flemming ist im Nebenberuf Cartoonist, u.a. für die Frankfurter Rundschau. Wenn er mit der Bahn unterwegs, malt er die Weißwurst und die Weißnichtwurst auf leere Plakatflächen. Meist kommentiert er die Gegend oder was dort passiert. Zum Beispiel Hoheluft: Wie ist die Luft da oben? Weiß nicht. Oder Ostwest-Straße: Warum hat die schönste Stadt der der Welt so eine hässliche Straße? Weiß nicht.

Steht bei seinen Arbeiten ein charmanter Wortwitz im Fokus des Betrachters oder ist es doch eher ein Kalauer der leicht verdaulichen Sorte? Kann der flache Scherz im Abgang die tiefen Fragen, vorgetragen vom ersten Protagonisten, auffangen? Möchte der Künstler mit einem vermeintlichen Unterhaltungswert das Auge auf Sachverhalte lenken, die uns allen auf den Herdplatten brennen? Sind die politischen Themen richtig gewählt? Wird hier intelligenter Architekturkritik genügend Raum gegeben? Sind manche Arbeiten kunstkritisch, gar kunstfeindlich oder spielen sie mit Vorurteilen? Ist das alles Kunst? Oder kann das weg?

Wir wissen es nicht.

Für seine Ausstellung im Art Store bringt er Arbeiten mit, die den Radau in St. Pauli kommentieren. Es gibt Zeichnungen, Fotos, Gemälde, Objekte und Aufkleber zu sehen und kaufen.

Wichtig: Seine Erlöse gehen komplett an Dunkelziffer e.V.

Vernissage: Freitag, 12. Juli, 20:00