WOHL ODER ÜBEL ist… Stadtteilwohnzimmer, Salon, Art Store

Wir freuen uns auf Euch, bei Ausstellungen, beim LitLab und anderen Lesungen, bei politischen Diskussionen, bei Filmabenden… Das Programm findet ihr hier.

Wenn Ihr selbst etwas im Stadtteilwohnzimmer machen wollt oder einen Ort als ruhigen Treffpunkt braucht, funkt uns unter propagandhi@wohloderuebel.net an.

Lesung: Flying Poetry – 5.9.2026

Flying Poetry erprobt das Lesen und Zusammenkommen im Viertel: Am 5. September treffen sich Dichter:innen und Verwandte, um bei einem Getränk oder auch zwei den Ergebnissen der aktuellen Flying Poetry-Ausschreibung zu lauschen.

Aus allen Einsendungen haben Cenk, Jonis und Ayna ein abwechslungsreiches Line-up von 10 x 5 Minuten Lyrik zusammengestellt. Freut Euch auf frische Texte, spontane Inspiration und Begegnungen!

Konzert: Robert Rotifer – 2.9.2026

Robert Rotifer’s Radical Friendship Theory

Wir freuen uns sehr, wieder Robert Rotifer auf unserer Mini-Bühne zu Gast zu haben!

Robert, Wiener von Geburt, hat die letzten drei Jahrzehnte in England als Musiker und Musikjournalist verbracht und dort solo, mit Band bzw. so Leuten wie Louis Philippe, Darren Hayman, Helen McCookerybook, The Penrose Web, Swansea Sound, John Howard, Pete Astor u.v.a.m. gespielt, geschrieben und aufgenommen.

Jetzt erscheint beim Label Spinout Nuggets sein neuestes Projekt Radical Friendship Theory mit 12 Songs, gesungen von Freund:innen zwischen Glasgow, Wien, London und Andalusien, über das Zusammenarbeiten in feindseligen Zeiten, jenseits der Wertschöpfungskette.

Neuerdings ist Rotifer nach Berlin gezogen, da ist der WOHL ODER ÜBEL-Salon nah genug, um zur Vorführung dieser (und älterer) Songs vorbeizukommen – womöglich unter Beteiligung des:der eine:n oder andere:n radikalen Freund:in.

Mittwoch, 2. September 2026.
Tür auf ab 20:00.
Eintritt frei, wir lassen einen Hut rumgehen.
Getränke wie immer gegen Spende.

Magazin-Release: ANTHROPOZÄN – 26./27.6.2026

Vom 26. – 27.06. feiert das Magazin Stammcafé den Release der dritten Ausgabe mit dem Titel „ANTHROPOZÄN“. Die Redaktion zeigt ausgewählte Werke aus dem Magazin, und es gibt Auftritte von:

Stammcafé ist als Online-Magazin für Kunst, Kultur und all das, was junge Menschen im Café besprechen, gedacht. Die Redaktion setzt sich voraus, Kultur als etwas Nahbares zu zeigen. Junge aufstrebende Künstler:innen und Autor:innen sollen dabei besonders beleuchtet und in die Welt getragen werden.

In Sprache und Handeln ist der Redaktion wichtig, einen inklusiven Raum für die Leser:innen und Autor:innen als auch für Stammgäste zu schaffen. Stammcafé spricht sich offen gegen klassistische Strukturen, Hass aufgrund von Herkunft, Aussehen, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und jeglicher Form der Diskriminierung aus.

Die Autor:innen sind in der Wahl ihrer Themen und Ausübung eigener Stile völlig frei, solange diese die Werte der Redaktion nicht verletzen. Kunst und Kultur darf kein Raum für Ausgrenzung sein. Unser Handeln dient dem Zweck, Kunst und Kultur als etwas All umgebendes zu zeigen.

Freitag 26.6. und Samstag 27.6. jeweils ab 19:00.

Grafik: Nina Dür

Minilab – 24.6.2026

Am Mittwoch, 24.6., ist wieder Selbermachen angesagt.

Wir bedrucken T-Shirts und machen Buttons.

Für die T-Shirts gibt es schon einige fertige Motive, aber ihr könnt auch ein eigenes Motiv mitbringen, idealerweise schon als Vektorgrafik-Datei (Format SVG).

Wir haben ein paar wenige unbedruckte T-Shirts am Start, aber idealerweise bringt ihr bitte selbst welche mit.

Streitklub – 17.6.2026

Der Hamburger Senat möchte einführen, dass alle Anwärter*innen für den öffentlichen Dienst einer Regelanfrage beim Verfassungsschutz unterzogen werden.

Kommt dies einem unzulässigen Generalverdacht gleich? Die Grünen und die SPD lassen verlautbaren, dass sie eben keine „Extremisten, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen“ in den Staatsdienst heben wollen.

Wir möchten diese Entwicklung zum Anlass nehmen, um mit euch über die Rolle des Verfassungschutzes und seine Befugnisse zu diskutieren. Denn eines ist sicher: Der Verfassungsschutz stellt in seiner Ausgestaltung und Befugnissen eine, wertfrei formuliert, „Besonderheit“ in westlichen Demokratien dar.

Diesmal mit nem Kurzinput von eurem Druck aufm Kessel Moderationsteam. Ab 20:00.

Kommt rum, wir freuen uns!

Ausstellung: Theresa Lettner zeigt „Collage“

Freitag 12. Juni ab 20:00 Vernissage: Theresa Lettner startet ihre Ausstellung „Collage“ bei uns. Bis zum 21. Juni.

Theresa ist Illustratorin und Bildredakteurin. Sie wurde in München geboren, wuchs in Straubing auf und lebt derzeit in Hamburg. Sie liebt Papier, Schere und Farben und hat eine Leidenschaft für Essen, schöne Dinge, Tiere und die Natur.

Öffnungszeiten:
Vernissage: Freitag, 12.6.2026 ab 20:00
Finissage: Sonntag, 21.6.2026 ab 14:00
Plus
Samstag, 13.6.2026 14:00 – 17:00
Sonntag, 14.6.2026 14:00 – 17:00
Samstag, 20.6.2026 14:00 – 16:00

LitLab #41: Anna Opel liest

Der Countdown zu unserem nächsten Labortermin läuft. An Himmelfahrt werden wir zusammen in das Weltall fliegen.

Unsere Reiseleiterin Anna Opel kommt extra aus Berlin, um uns auf St. Pauli ihr Science Fiction Projekt „Dünnes Fell“ vorzustellen.

Um was geht es?

Dünnes Fell handelt von einer jungen Frau, die gerade ihr neues Domizil auf dem Mond bezieht. Im Gepäck hat sie das Tagebuch ihrer feministischen Großmutter Kat, die den Spuren des NS in der eigenen Familie nachgegangen ist.

Je nach Metamorphose der Branche erfindet Anna Opel sich neu als Übersetzerin, Dramaturgin und Autorin. Sie schreibt Prosa, Sachbücher, Essays und übersetzt Theaterstücke. Außerdem Kritiken für Missy Magazine und die Deutsche Bühne. Als Dramaturgin hat sie am Deutschen Theater und in Theaterverlagen gearbeitet und künstlerische Audiowalks produziert. Aus Jane Austens Romanen macht sie einfach mal so Szenenbücher für Graphic Novels.

Wir freuen uns galaktisch auf sie!

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.
Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

St. Pauli-Literaturpreis 2026

Das LitLab lobt den St. Pauli-Literaturpreis 2026 aus!
Bewerben können sich alle Autor:innen ab 18 Jahre. Ihr müsst nicht aus Hamburg oder gar St. Pauli kommen, aber das Viertel soll Bestandteil eures Beitrags sein. Wir suchen unveröffentlichte Texte zum Thema:

Die letzten Tage vor der Revolution

Gerne humorvoll, tragisch, kriminell, dramatisch, visionär, fantastisch – alles ist erlaubt – aber bitte keine Klischees. Nur beim Thema Fußball müsste es schon sehr originell zugehen, um in die engere Auswahl zu kommen. Der/Die Gewinner:in bekommt die Trophäe „Das Goldene Fischbrötchen“;

Ganz richtig!
Der Wanderpokal wird von dem/der letzten Preisträger:in Lorna Elijahu Johannsen, der Preisträger:in aus 2025, übergeben und 2027 von dem/der diesmal Gewinnenden bei der Auszeichnung und Lesung der Shortlist im WOHL ODER ÜBEL weitergereicht. Die Anwesenheit des/der Gewinner:in ist Voraussetzung.

Der Fairness halber dürfen der/die vergangenen Preisträger:innen mitmachen, werden aber nicht ausgezeichnet. Gesucht wird:

• Kurzgeschichte oder Romanauszug (keine Lyrik, kein Drama, kein Comic)
• Sprache: deutsch
• Maximal 5 Normseiten = 1.250 Wörter; 9.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), Format: Word (.doc oder .docx), Schriftart: Arial
• Kurze Biografie (maximal 125 Wörter)

Eure Texte bitte anonym einreichen an: stpauli@litlab.rocks

Euer Text samt Titel darf keinen Namen oder Hinweis auf die/den Autor:in enthalten. Eure Biografie bitte separat mit Nennung eures Namens und eures Titels einreichen.

Abgabeschluss ist der 31.07.2026.

Die Shortlist der Autor:innen wird am 1.11.2026 auf der Website des WOHL ODER ÜBEL und via Instagram bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preisverleihung mit Shortlist-Lesung findet am 10.12.2026 im WOHL ODER ÜBEL statt.

Interessiert?
Good luck und her damit!

Plattenrelease-Konzert: Frank Senator – 11.4.2026

Es ist so weit: Wir freuen uns sehr auf einen wilden Abend mit FRANK SENATOR und dem ganz neuen Vinyl „FELL“.

FRANK SENATOR liefert teils schwere, fragmentierte Texte mit stimmungsvoll bis verzweifelnd auslegbaren und auf Wunsch auch mal uminterpretierbaren Bedeutungen und Zielen.
Musikalisch ist mehr drin als das, was jahrelang gelebt und geliebt wurde – genreübergreifend!

FRANK SENATOR, das sind:
Brennende Gitarre / prügelnder Bass / treibende Beats & hier und da fegende Synthies –
postpunkelectrifieddepr(ogr)essive!!

Kommt alle vorbei, wir sind auch da.
Not alone, denn zu zweit!