WOHL ODER ÜBEL 2019 – da geht noch mehr!

2018 war ein unruhiges Jahr, auch für uns: Erst platzte im März unser Wohlville-Konzept wegen der Verlegung des Struensee-Gymnasiums ab Schuljahr 2019/20, dann starb im Juni unser Freund, Mitstreiter und Art-Store-Gründer Karl. Im Sommer gingen immer wieder Zigtausende gegen den rechten Irrsinn, für eine Seebrücke und für eine solidarische Stadt Hamburg auf die Straßen. Nicht wenige St. Paulianer*innen waren regelmäßig dabei.

Aber es geht weiter. Die erste gute Nachricht: Der Mietvertrag für den Art Store ist bis 2028 verlängert worden!

WOHL ODER ÜBEL wird sich nun auf Stadtteilwohnzimmer im Art Store konzentrieren. WOHL ODER ÜBEL 2019 – da geht noch mehr! weiterlesen

Retrospektive Karlo Kanibalo und Nachruf auf Karl Hilse

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Bild von Karlo Kanibalo in Dahab.

Karlo Kanibalo a.k.a. Karl Hilse, Gründer des Art Store St. Pauli und Aktivist der ersten Stunde bei WOHL ODER ÜBEL, ist am 12. Juni 2018 gestorben.

Vom 7. September bis 4. Oktober 2018 sind seine Bilder in der Retrospektive Karlo Kanibalo zu sehen und auch zu kaufen. Wer werktags tagsüber reinschauen möchte, möge sich im Suicycle Store nebenan melden (bis ca. 19:00) oder an propagandhi@wohloderuebel.net mailen.

Nachruf auf Karl Hilse Retrospektive Karlo Kanibalo und Nachruf auf Karl Hilse weiterlesen

Neue Entwicklung zur Gewerbeschule

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Wir haben am Wochenende per Zufall erfahren, dass die Schulbau – das ist der Landesbetrieb, der Hamburgs Schulen verwaltet – die Gewerbeschule in der Wohlwillstraße offenbar erst einmal weiternutzen will.

Die Gewerbeschule Werft & Hafen wird 2019 definitiv ausziehen. Aber im Anschluss soll bis 2023 das Struensee-Gymnasium in Altona in dem Gebäude ein Ausweichquartier finden. Bis dahin soll in der Struensee-Straße der Neubau für das Gymnasium fertig sein, das ab 2021 auch die französische Schule in Hamburg wird. Neue Entwicklung zur Gewerbeschule weiterlesen

Ergebnisse aus dem HCU-Projekt mit jungen Refugees

Collage des Photovoice-Projekts mit jungen Refugees
Collage des Photovoice-Projekts mit jungen Refugees

Studierende der HCU haben im Sommer ein Projekt mit jungen Refugees gemacht, in dem es um die Notwendigkeit und Gestaltung von Gemeinschaftsräumen im Wohlville Hamburg ging. Wichtiger Bestandteil der Forschung war eine relativ neue, bisher selten angewandte Methode: das Photovoice-Verfahren. Die Refugees bekamen Einweg-Kameras, um Eindrück aus ihrem Alltag in Hamburg festzuhalten. Orte, die ihnen gefallen, Orte, die ihnen seltsam vorkommen. In Interviews wurden diese Bilder dann besprochen. Die Projektdokumentation könnt ihr als PDF herunterladen.

Die Handlungsempfehlung der Studierenden für die Planung von WOHL ODER ÜBEL ist folgende:

Ergebnisse aus dem HCU-Projekt mit jungen Refugees weiterlesen

Das neue Stadtteilwohnzimmer! Jetzt mit monatlichem Salon

Es gibt gute Neuigkeiten zu vermelden: Im Art Store St. Pauli wird bis mindestens September 2018 durchgehend ein Stadtteilwohnzimmer etabliert. Es steht vor allem für Gruppen aus St. Pauli, die einen Treffpunkt brauchen, und verschiedene Projekte zur Verfügung. Außerdem gibt es den WOHL ODER ÜBEL Salon nun an jedem dritten Wochenende im Monat. Das neue Stadtteilwohnzimmer! Jetzt mit monatlichem Salon weiterlesen

Das Umbaukonzept für die Gewerbeschule reift

Super Sache: Das Planerkollektiv aus Altona hat, wie schon auf der letzten Nachbarschaftsversammlung vorgestellt, für uns einen ersten Entwurf ausgearbeitet, wieviel Wohnraum in der Gewerbeschule geschaffen werden könnte!

Die Architekten kennen sich mit dem Thema besonders gut aus: Sie haben bereits das Schulgebäude in der Chemnitzstraße in Altona für Wohnraum neugeplant. Hier ist ein Überblick, welche Arten von Wohnungen (mit wieviel Bewohner*innen) in dem Gebäude Platz finden könnten:

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Wer das Konzept genauer begutachten möchte, kann es sich im Stadtteilwohnzimmer im Art Store St. Pauli anschauen. Wichtig: Dieses Konzept kann sich noch ändern.

Die Arbeitsgruppen von WOHL ODER ÜBEL haben sich außerdem kürzlich zum Workshop getroffen, um die öffentlichen Flächen im Mittelteil des Gebäudes konkret aufzuteilen. So sieht das für die verschiedenen Etagen aus:

Untergeschoss

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Erdgeschoss

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1. Obergeschoss

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Außerdem soll es im Hauptgebäude an der Ecke Paulinenplatz/Wohlwillstraße im Untergeschoss eine öffentliche Nutzung geben:

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Was steht als nächstes an? Rechnen, rechnen, rechnen. Wir haben uns bereits bei ähnlichen Projekten wie Ex-Rotaprint in Berlin über ein Erbbau-Modell und die damit verbundenen Finanzierungskosten informiert sowie mit verschiedenen Stiftungen über mögliche Förderungen gesprochen. Jeder Hinweis, jeder Tipp ist aber willkommen: entweder direkt im Stadtteilwohnzimmer mittwochs ab 19:30 oder per Email an info@wohloderuebel.net.

Mai 2017: der 2. WOHL ODER ÜBEL Salon

Der WOHL ODER ÜBEL Salon öffnete wieder seine Pforte. Schwerpunkt-Thema war diesmal: das Leben auf St. Pauli in all seinen Schattierungen.

Viktor Hacker, die Türsteher-Lesung
Viktor Hacker, die Türsteher-Lesung. Foto: Frank Egel

Es gab neue heiter-berauschende Abende im Art Store St. Pauli, Wohlwillstraße 10.

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Neuer Salon, neue Versammlung, neue Pläne

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Gute Nachrichten: Es gibt erste Test-Grundrisse, wie man die Etagen mit Klassenzimmern und Lagerräumen in Wohnungen umwandeln könnte. Im Bild einige von WOHL ODER ÜBEL, die sich im Stadtteilwohnzimmer über die Pläne beugen.

Details u.a. dazu wird es auf der nächsten Nachbarschaftsversammlung am 11. Mai in der Cafeteria der Gewerbeschule geben. Merkt euch den Termin schon mal vor.

Außerdem im Mai: der nächste WOHL ODER ÜBEL Salon. Vom 4.5. bis 6.5 gibt es wieder ein interessantes Programm im Art Store St. Pauli, Wohlwillstr. 10. Das Programm folgt in Kürze.