LitLab #37: Egbert Scheunemann liest

Im neuen Jahr begrüßen wir einen Autor, der das Politische kennt, das Philosophische durchdrungen hat – und sich literarisch am liebsten dort aufhält, wo Erinnerung, Sprache und leise Irritation zusammentreffen.

Egbert Scheunemann wurde 1958 in Ostberlin geboren, wuchs am Bodensee auf und landete ab 1978 zum Studium der Politologie und Philosophie in Hamburg. Dr. phil., Dipl. Pol., freier Politikwissenschaftler, Philosoph und Lektor und, wie er selbst sagt, aus einer kleinen Liebelei am Rande: Autor von Kurzgeschichten.

Doch unterschätzen sollte man diese „Liebelei“ nicht.

Denn in seinem Text geht es um nichts Geringeres als um Berlinerisch, um die Frage, was eigentlich ein echter Berliner ist, und um die Suche nach einer Heimatstadt – ohne so genau zu wissen, was Heimat überhaupt sein soll.
Es geht um Beobachtungen und Begegnungen, um Rückkehr und Fremdheit, um eine Stadt, die es so nicht mehr gibt, deren Echo aber vielen aus der Boomer- und Gen-X-Generation noch in den Knochen sitzt.

Über all das diskutieren wir, wenn Egbert seine Geschichte:

„Der Busfahrer und die dicke Frau“

bei uns vorstellt.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.

Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

LitLab #36: Shortlist-Lesung und Preisverleihung des Goldenen Fischbrötchens


Liebe Freund:innen des LitLab,

manchmal entstehen die schönsten Dinge aus einer Laune, die eigentlich nur kurz vorbeisausen wollte. Genau so wurde unser St. Pauli Literaturpreis „Das Goldene Fischbrötchen“ geboren: Im Mai luden wir euch ein mitzumachen – und ihr habt´s ernst genommen. Ohne Werbung, nur über Insta & unsere Website flatterten uns so viele wunderbare Texte ins Haus.

Jetzt stehen wir da, mit einem Stapel Geschichten, der nach Hafenluft, Herzblut und wunderbar schiefen Lebensläufen riecht – wir könnten glücklicher nicht sein.

Am 11. Dezember 2025 wird der/die Siegerin des „Goldenen Fischbrötchens“ gekürt.

Es gibt eine Shortlist von vier Autor:innen, die am 11. Dezember ihre Kurzgeschichten vorlesen, bevor es zur Preisverleihung kommt:

Nina Lauterbach – „Klitzekleine Romantik“

Hamburger Deern mit Hang zur großen Geste.


Sie hat sich charmant durch ihr fast-Abi gewurschtelt, um vier Monate vor dem richtigen Abitur von der Schule zu fliegen.

Schauspielausbildung, Fernsehrollen, ein eigenes Theaterstück, eine eigene Talkshow, eine Band, die Interviewreihe DAMENGEDECK – und nun ihre allererste Kurzgeschichte.

Kirsten Rick – „Ein Esel auf St. Pauli“

1969 in Hamburg geboren und im Speckgürtel groß geworden, literarisch verewigt in ihren Romanen „Schlüsselfertig“ und „Tapetenwechsel“.

Seit den frühen 90ern verdient sie ihren Lebensunterhalt mit Schreiben. Als Reisejournalistin überwindet sie ihre innere Wegfahrsperre und landet an den entlegensten Orten, nachzulesen auf dem Blog freundinvonwelt.com.

Sie mag Esel, pflegeleichte Zimmerpflanzen und die Idee, dass man auf den Straßen von St. Pauli alles findet, was man braucht (nur nicht immer zur richtigen Zeit und im gewünschten Zustand).

Lorna Elijahu Johannsen – „Revenant“

Nonbinär, an der Elbe geboren, mit Hauptwohnsitz in Berlin und Spielbein in Wien, Wittstock und Marseille.
Lorna schreibt Drehbücher, Romane, Krimis, Kinderbücher, Lyrik – und hat zudem eine beeindruckende Spur an Filmen hinterlassen, unter anderem die seit 2015 laufende Reihe „Filme gegen Rechts“.
Wenn die Schreibtischwelt zu grau wird, entstehen Collagen, Frottagen, Acrylbilder, Installationen und andere Kunstaktionen.

Bogdan Atanasoaie – „Biotop St. Pauli“

„Ich schreib Texte. Witzig vielleicht, prätentiös ein bisschen, mit komischen Kommas und zweierlei Anwendung: zum Klarkommen und zum Vorlesen.“
Mehr muss man fast nicht sagen.
Bogdan schreibt so, wie man über den Kiez streift, wenn man weiß, wo die guten Ecken sind.

Kommt vorbei. Feiert mit uns. Lernt die Menschen kennen, die diese Texte in die Welt geworfen haben.
**Alle Shortlist-Autor:innen sind anwesend.**
The Authors are present!

Türen auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr
Eintritt frei, Getränke gegen Spende
Und wie immer: Während der Lesung bitte nicht rauchen.

Kommt vorbei und erlebt, wer das allererste Goldene Fischbrötchen mit nach Hause nimmt.

Wir freuen uns auf euch,
Helmut, Silke und das WOHL ODER ÜBEL

LitLab #35: Jarka Kubsova liest

Wann weiß man als Autorin, dass man es geschafft hat? Wenn der eigene Roman in der Bestseller-Liste nicht nur auftaucht, sondern bleibt? Wenn andere, etwa Theater, den erfolgreichen Stoff übernehmen möchten?

Beides zumindest ist unserem nächsten Gast gelungen: Jarka Kubsova.

Doch das nächste Buch ist angeblich immer das schwerste…

Die Journalistin und Autorin liest am 

13. November

aus ihrem Manuskript

     Vor einem dunklen Walde

im Literaturlabor im Wohl oder Übel. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu begutachten.

Worum geht es?

Wie in ihren Vorgängern „Bergland“ und „Marschlande“ um den Kampf von Frauen gegen Unrecht und Vergessen. Und um die sozialen und politischen Hintergründe tragischer Schicksale. Nach einem Südtiroler Tal und dem Flachland im Süden Hamburgs führt uns Kubsova nun in die Wälder Tschechiens.

Ihre Protagonistin Elli Hajek will die Wahrheit erkunden, die sich hinter einer uralten lokalen Legende verbirgt. Dabei stößt sie u. A. auf die Nationalikone Božena Němcová, die im 19. Jahrhundert frevelhafterweise auf tschechisch schrieb – etwa das Märchen, das wir heute als „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kennen.

Doch die Geschichte der Frau, die heute die 500-Kronen-Banknote ziert und sich bemühte, die eingrenzenden Konventionen ihres Jahrhunderts zu sprengen, führt Elli Hajek noch viel weiter zurück …

Zuhören also.
Neues entdecken.
Diskutieren.
Und feiern.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr.
Freier Eintritt, Getränke gegen Spende.
Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

LitLab 33: Gabriel Gerling liest

Es mag sich auftrumpfend anhören, aber was sollen wir machen? Wir starten im LitLab halt mit viel Sex und Sozialkritik aus der Sommerpause.

Der Autor Gabriel Gerling liest am 11. September aus seinem Manuskript

Was bisher geschah

im LitLab im WOHL ODER ÜBEL. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu untersuchen.

Der Titel „Was bisher geschah“ ist dabei absolut berechtigt. Denn Gabriel ist Mitglied im Club der dicken Bücher: Drei Bände hat er bereits über das Sextett um Julien geschrieben, einen Glückritter und preisgekrönten Gestalter, dem sich die Tore zur besseren Gesellschaft Hamburgs zu öffnen scheinen …

Um die 1.800 prallen Seiten umfasst die Trilogie aus „Julien Lemaire“, „So oder so – alles muss sich ändern“ und „Eine bessere Welt ist möglich“. Erzählt wird von sechs Menschen, aus sechs Perspektiven, mit sechs Stimmen, dialog- und temporeich. Und mit allem, was man so braucht: Drama und dokumentarische Härte, Phantasie und Pedanterie, Humor und himmelschreiende Ungerechtigkeit, Kitsch und Klamauk sowie, natürlich, Lust in all ihren Spielarten.

Zuhören. Neues entdecken. Diskutieren. Und feiern – so soll es sein am 11. September im WOHL ODER ÜBEL, Wohlwillstraße 10, St. Pauli.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn so gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.

Während der Lesung wird bitte nicht geraucht.

LitLab #32: Christiane Bartelsen liest

Im Juni wird uns eine Autorin besuchen, die nicht nur Romane schreibt, sondern auch Comics und Graphic Novels ins Deutsche übersetzt.

Denn Christiane Bartelsen startete ihr Leben in Hamburg, aber schon mit zehn Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Frankreich und siedelte nach Beendigung der Schule erst nach Südengland und dann in die USA über.

In der Kinderhausszene Hamburgs sozialisiert, interessiert sich Christiane konsequent für linke Bewegungen. So übersetzte sie unter anderem die Graphic Novel „Beate und Serge Klarsfeld“ aus dem Französischen ins Deutsche.

Und so viel möchten wir an dieser Stelle verraten: Christiane arbeitete 2000 zwanzig Jahre lang in der Lizenzabteilung des Carlsen Verlags. Na… Klingelt da etwas? Das Jahr 2000… Carlsen Verlag? Harry Potter! Christiane Bartelsen managte als Jugendspund das ganze Bohei um diesen Zauberlehrling mit Nachnamen Potter, oder auf Deutsch: Töpfer.
Damit kommen wir zu Christianes eigenem, aktuellen Buchprojekt: „Die Gans auf der Töpferscheibe“, das sie in unserem Literaturlabor vorstellen wird.

Darum geht´s:

Kinderladen, Kommunistenküche und katholisches Internat – Was soll da aus einem werden? Am besten normal. Bis Luise ausrastet.

Statt einer bösen Stiefmutter begegnet uns ein schwacher Stiefvater: Claude, Töpfer und Choleriker. Als er stirbt macht sich die mittlerweile erwachsene Stieftochter Luise auf in die Normandie, um ihre trauernde Mutter Té zu unterstützen. Luise will sich der gemeinsamen, komplizierten Vergangenheit stellen, Té alle Erinnerungen mit einem Weichzeichner verklären. Ein Familienroman, oder Dramedy und das alles in einem Erinnerungskaleidoskop aus linken WGs, Demos und einer katholischen Schule. Das klingt nach einer wahren Gefühls-Achterbahn.

Seid dabei, am 12. Juni 2025.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.
Während der Lesung wird nicht geraucht!
Wir lassen nach der Lesung einen Hut für die Autorin rumgehen.

LitLab #31: Julia Gäbel liest

Unsere Autorin Julia Gäbel lebt in Hamburg und verdient ihre Miete am liebsten als Schriftstellerin, Texterin, Lektorin und Journalistin. Ihr Debutroman „Pitty Blues“ war so überzeugend, dass er 2010 Finalist für den Buchpreis Hirzen wurde.

In unserem Labor wird Julia ihr Manuskript

„GIMO“

vorstellen. Darum geht´s: In der Hafenstadt Harbour Falls landen Träume und stranden Hoffnungen. Sie alle zerschellen an der Realität, in der die Skrupellosen gewinnen. Gimo und seine Freunde stehen auf der anderen Seite, suchen ihr Glück und finden stattdessen das Mündel des dicksten Fisches der Stadt.

Im LitLab nimmt Julia Gäbel uns mit auf die Flucht dieses ungleichen Haufens durch die Eingeweide der Stadt, die nie eine sein sollte, auf einen Drink in die Bar des alten Lennarts in der Karkasse eines Walfängers, der nie seine Jungfernfahrt erlebte – immer auf der Suche nach dem sagenumwobenen Schiff mit der Ladung, die Erfolg bedeutet, aber mit dem größten Schatz an ihrer Seite, ohne ihn zu erkennen.

Donnerstag 15. Mai 2025 WOHL ODER ÜBEL

Tür auf ab 20:00, los geht’s ca. 20:30.
Während der Lesung bitte nicht rauchen.
Getränke gegen Spende.
Wir lassen nach der Lesung einen Hut für die Autorin rumgehen.

St. Pauli Literaturpreis 2025!

Das LitLab lobt den ersten St. Pauli-Literaturpreis aus!

Bewerben können sich alle Autor:innen ab 18 Jahre.

Ihr müsst nicht aus Hamburg oder gar St. Pauli kommen, aber das Viertel soll Bestandteil eures Beitrags sein.

Wir suchen unveröffentlichte Texte zum Thema: St. Pauli – Mehr als Rotlicht.

Gerne humorvoll, tragisch, kriminell, dramatisch, visionär, fantastisch – alles ist erlaubt – aber bitte keine Klischees. Nur beim Thema Fußball müsste es schon sehr originell zugehen, um in die engere Auswahl zu kommen.


Der/Die Gewinnende bekommt die TrophäeDas Goldene Fischbrötchen“. Ganz richtig!

Der Wanderpokal wird feierlich beim nächsten St. Pauli-Literaturpreis-Wettbewerb weitergereicht. Es gibt kein Geld, aber eine pompöse Lesung im Wohl oder Übel. Die Anwesenheit des/der Gewinnenden ist Voraussetzung.


Gesucht wird:

  • Kurzgeschichte oder Romanauszug (keine Lyrik, kein Drama, kein Comic)
  • Sprache: deutsch
  • Maximal 5 Normseiten = 1.250 Wörter; 9.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), Format: Word (.doc oder .docx), Schriftart: Arial
  • Kurze Biografie (maximal 125 Wörter)

Eure Texte bitte anonym einreichen an: 
stpauli@litlab.rocks

Euer Text samt Titel darf keinen Namen oder Hinweis auf die/den Autor:in enthalten.
Eure Biografie bitte separat mit Nennung eures Namens und eures Titels einreichen.

Abgabeschluss ist der 31.08.2025.

Der/die Sieger:in wird am 01.11.2025 auf der Website des Wohl oder Übel und via Instagram bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihung mit Lesung findet am 11.12.2025 im Wohl oder Übel statt.

Interessiert?

Good luck und her damit!

PS: Wer oder was ist das LitLab?

Zehnmal im Jahr lesen Autor:innen im LitLab aus unveröffentlichten Manuskripten. Sie stellen sich damit einerseits mutig dem Publikum, welches andererseits jedes Mal über konkrete, von den Veranstaltern vorgegebene Fragen diskutiert. Das Literaturlabor LitLab findet am zweiten Donnerstag des Monats im Wohl oder Übel statt (Wohlwillstraße 10, 20359 Hamburg), im Juli und August ist Sommerpause.

LitLab #30: Helmut Ziegler liest

Helmut Ziegler ist einer der beiden Kurator:innen des LitLab. Er erzählte uns einmal, er würde das schreiben, was eine Buchhändlerin als Prostata-Prosa bezeichnet. Passt zu seinem Humor. Aber wird es der Person Helmut gerecht? Vielleicht nur so viel: Helmut lässt seine Protagonisten schonungslos auf die Welt schauen. Und was ist schon das Alter, wenn man wie Helmut, für vielseitige Werke bekannt ist. Sein jüngster Roman, der Yoga-Thriller Herabschauender Tod, erschien im Juli 2024 und verbindet auf (ent)spannende Weise die Welt der Versenkung und Verrenkung mit kriminalistischen Elementen.

Zudem hat der Autor auch humorvolle und kulturkritische Werke wie Brüste – das Buch verfasst, in dem er gemeinsam mit Paula Lambert die Kulturgeschichte der weiblichen Brust erforscht. Weiterhin veröffentlichte er Die schönsten Film-Weisheiten, eine Sammlung kluger und amüsanter Zitate aus der Welt des Kinos.

Im Sommer erscheint „Das letzte Buch“, ein Roman um Liebe, Leichen und Literatur mit einer Prise magischer Realismus. Denn Helmut mag Literatur, die ihm etwas Neues erzählt.

Im LitLab am 10. April steigt er nun in den Ring mit:

Links, rechts, Engelchen

Darum geht´s: Benjamin Büttner bekommt zum 61. Geburtstag von der Liebe seines Lebens Fitness-Gutscheine geschenkt und lernt damit einen Box-Trainer kennen, der ihn zum Kampfsport überredet. Daraus entspinnt sich die Geschichte einer körperlichen und geistigen Verwandlung. Eine der zentralen Bewegungen des Boxens ist das Zurückweichen und Wieder-Reingehen, die sich auch in Helmuts Dramaturgie wiederfindet. Denn, obwohl in (fast) jedem Kapitel Boxen irgendwie vorkommt, gibt es immer wieder Ausweichbewegungen und Abschweifungen: Fahrradtouren, Therapie, ein Ehrenamt, dramatische Unfälle.

Getreu dem Motto: „In seinem Alter gehen die meisten Männer in Rente – er steigt in den Ring“, das die Haltung des Werks bestimmt.

Also: Zuhören und neues entdecken. Diskutieren. Feiern.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.

Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

LitLab #29: Silke Tobeler liest

Manchmal kann man die Schnauze schon vollhaben, oder? Möchte einfach abhauen, sich verziehen, nur weg. Eine Protagonistin hat die Autorin und LitLab-Kuratorin Silke Tobeler da geschaffen, die exakt das – auf eine Art – macht. Am 13. März liest sie aus ihrem neuen Roman

FUGUE

Schaut man jedoch etwas genauer hin, ist das Verschwinden von Sophie allerdings nicht mehr so leicht zu erklären, mitnichten pure Weltflucht. Denn was ist Fugue?

Das französische Wort für „Flucht“ trifft es ganz gut. Man kann es aber auch als Impulskontrollstörung bezeichnen, wie es die WHO macht.

Wie auch immer, Sophie ist plötzlich verschwunden. Und ihr Ehemann Johannes versteht nach zwanzig glücklichen Jahren die Welt nicht mehr. Also macht er sich auf die Suche. Sophie wiederum ist in Hamburg angekommen. Aber warum? Wer ist sie überhaupt? Und woher kommt diese seltsame Stimme, ihre offenbar einzige Hilfestellung, die zudem nur sie zu hören scheint.

Der Untertitel dieses psychologischen Spannungsromans lautet übrigens

Alles aus den Fugen.

Ihr seid herzlich eingeladen, daran mit zu forschen, das Chaos vielleicht gar zu bändigen.

Zuhören also, Neues entdecken, diskutieren, feiern.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn so gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende. Während der Lesung wird bitte nicht geraucht.