Salon de Confluencia #10 – 4.4.2024

Der Salon de Confluencia widmet sich dieses Mal der Prostitution.

Prostitution polarisiert.

Wie unter einem Brennglas findet dort alles statt, was wir bekämpfen: Ausbeutung, Zwang, Ausnutzung wirtschaftlicher Not, Missbrauch Minderjähriger, Rassismus, Gewalt, toxische Männlichkeit. Ein schulterzuckendes „ach, das wird´s immer geben, da kann man nichts machen“ verbietet sich.

Aber es gibt wenig Konzepte, und die sind umstritten. Ehrlich: Ratlosigkeit ist keine Option!

Ganz aktuell wurde nun im Bundestag über das „Nordische Modell“ debattiert. Wir wollen an diesem Abend die Kontroversen, auch in den außerparlamentarischen Bewegungen aufblättern, uns ein Bild machen. 

Donnerstag, 4. April 2024. Tür auf um 20:00.

Was bedeutet Confluencia? Der Begriff stammt aus dem spanischen Munizipalismus und bedeutet „Zusammenfluss“. In der Confluencia schlossen sich 2014 in vielen spanischen Städten linke Gruppen, Bewegungen und Kleinparteien zusammen. Vielerorts mit Erfolg, als 2015 etliche Rathäuser gewonnen werden konnten. Auch wenn dieser Erfolg nicht überall von Dauer war, erscheint uns eine Confluencia jetzt wieder dringend geboten.

Finissage: Julia Waldmann – 30.3.2024

Die Jugend hat immer recht? Die Hamburger Künstlerin Julia Waldmann hätte dazu etwas zu sagen.

„Die Eltern hatten sie von Beginn an in dem Glauben an ihre Einzigartigkeit bestärkt. Früher als andere Kleinkinder lernte sie, von sich in der ersten Person zu sprechen. Es gab das Ich und die anderen. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie damit sich auszumalen, was die Zukunft ihr bringen, welch‘ aufregendes und außergewöhnliches Leben sie später einmal führen würde.“ Ach ja.

Finissage: Samstag, 30. März, 18:00.

Getränke wie immer gegen Spende. Und Beginn der Vernissage ist tatsächlich 20:00, nicht eher.

Konzert: Robert Rotifer – 23.3.2024

Robert Rotifer, Jahrgang 1969, wuchs in Wien auf, verbrachte dort die mittleren Achtziger bis Neunziger in diversen Bands und Plattenläden, wurde zwischendurch Musikjournalist und Radiomensch, zog 1997 nach London und machte dort genauso weiter.

Seit 2004 wohnt er in Canterbury und pendelt bei Bedarf in die Pop-Hauptstadt. In seinem Büro/Studio/Sauhaufen entstehen Artikel, Sendungen, Radiobeiträge, aber auch jede Menge Songs.

Nebst seinen Kollaborationen mit anderen Künstlern (John Howard & The Night Mail, Papernut Cambridge, Darren Hayman/Hefner etc.) hat Rotifer seit 2001 11 Alben veröffentlicht.

Sein neuestes „Holding Hands in Petropolis“ ist ein Songzyklus aus der Perspektive eines alles andere als selbstzufriedenen 53-jährigen, der sich vorwirft, nicht genug getan zu haben, um die in seiner Lebenszeit ausgelösten politischen und ökologischen Katastrophen abzuwenden.


Robert Rotifer ist: ein großartiger österreichisch-britischer Künstler!

Wenn er seine Lieder singt, liegt darin, so der Rolling Stone-Journalist Maik Brüggemeyer, „…eine Hoffnung. Für uns alle.“

Samstag, 23. März 2024. Tür auf 20:00, Beginn ca. 20:30.
Eintritt frei, wir lassen einen Hut rumgehen.
Getränke wie immer gegen Spende.

Streitclub – 20.3.2024

Sexualität auszuleben gestaltet sich nicht für alle Menschen gleich leicht. Insbesondere Menschen mit Behinderungen haben praktisch oftmals nicht die Möglichkeit ihr Bedürfnis nach Intimität und Sexualität verwirklichen zu können.

Gleichzeitig ist die Dienstleistung der Sexualassistenz aus den in der Regel begrenzten finanziellen Mitteln von Sozialleistungen für die wenigsten Menschen stemmbar. Welchen Umgang wollen wir gesellschaftlich damit pflegen?

Kommt vorbei und diskutiert mit uns!!! Der Streitclub wird organisiert von der Gruppe WGwarzuklein S.V.

LitLab #19: Holger in*t Veld liest

Was haben Männer wie Karl Marx, Kurt Schwitters, Guillaume Apollinaire und Lars von Trier gemeinsam? Klar, Hoden, Samenstränge, das ganze Zeug. Aber sie stehen allesamt auch in einer Tradition, die das nächste LitLab nur zu gern aufnimmt.

Holger in*t Veld liest nämlich am 14. März aus seinem Manifest

     COMMON SENSE

und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu begutachten.

Manifeste haben das Ziel, die Welt zu verändern. Und unsere krisenbeladene Welt – da sind sich angesichts von Klimakatastrophe, Krieg und den KIs großer Konzerne wohl viele einig – sollte zügig verbessert werden. Aber wie? Der frühere Journalist, entschlossene Genuss-Unternehmer und Stehaufmann Holger in*t Veld verspricht nicht weniger als DIE Wahrheit. Zwei Dutzend Schimpfworte kommen hinzu. Genauso viele Aufrufe zur Revolution. Eine russische Neurochirurgin. Sowie eine Prise griechischer Mythologie und uncooler Jugendslang.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr. Freier Eintritt, Getränke gegen Spende.

Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

Vernissage: Julia Waldmann – 8.3.2024

Die Jugend hat immer recht? Die Hamburger Künstlerin Julia Waldmann hätte dazu etwas zu sagen.

„Die Eltern hatten sie von Beginn an in dem Glauben an ihre Einzigartigkeit bestärkt. Früher als andere Kleinkinder lernte sie, von sich in der ersten Person zu sprechen. Es gab das Ich und die anderen. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie damit sich auszumalen, was die Zukunft ihr bringen, welch‘ aufregendes und außergewöhnliches Leben sie später einmal führen würde.“ Ach ja.

Vernissage: Freitag, 8. März, 20:00: „Die Jugend hat immer recht“ – Arbeiten mit Fotografie und Text von Julia Waldmann.
Finissage: Samstag, 30. März, 18:00.

Getränke wie immer gegen Spende. Und Beginn der Vernissage ist tatsächlich 20:00, nicht eher.

Salon de Confluencia #9 – 22.2.2024

Confluencia, die neunte, nächsten Donnerstag, 22.2.: Es geht um die Fab City als Konzept für den sozial-ökologischen Umbau der Stadt.

Denn seien wir ehrlich: Viel hat die politische Linke zu wirtschaftlichen Fragen nicht mehr beizutragen. Die Globalisierung ist ungebrochen, eine Stadt wie Hamburg konsumiert Produkte, die sie nicht hergestellt hat, nicht einmal herstellen kann. Die werden irgendwo auf der Welt produziert, oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit einem hässlichen ökologischen Rucksack.

Das weltweite Netzwerk der Fab Cities, ca. 50 derzeit, will das ändern. Bis 2054 wollen sie ihre städtischen Ökonomien in klimaneutrale Kreislaufwirtschaften umwandeln, die auf dem Open-Source-Prinzp basieren und bei denen alle an der Herstellung teilhaben können. Hamburg ist dem Netzwerk 2019 beigetreten, dass sich 2014 aus der Bewegung der Fab Labs gegründet hat.
Niels Boeing (Mitgründer des Fab Lab Fabulous St. Pauli) stellt das Konzept vor.

Es wird Zeit, wieder über Ökonomie zu reden – jenseits der neoliberalen Globalisierung. Let’s reclaim production!

Wir freuen uns auf Euch!

Tür auf um 20:00, los geht’s um ca. 20:30. Wohlwillstr. 10, St. Pauli.

Was bedeutet Confluencia? Der Begriff stammt aus dem spanischen Munizipalismus und bedeutet „Zusammenfluss“. In der Confluencia schlossen sich 2014 in vielen spanischen Städten linke Gruppen, Bewegungen und Kleinparteien zusammen. Vielerorts mit Erfolg, als 2015 etliche Rathäuser gewonnen werden konnten. Auch wenn dieser Erfolg nicht überall von Dauer war, erscheint uns eine Confluencia jetzt wieder dringend geboten.

Streitclub – 21.2.2024

Am Mittwoch lädt der Streitclub wieder alle ein, die Lust auf Diskussionen haben und auch das Argumentieren üben wollen. Veranstaltet wird er immer am dritten Mittwoch im Monat von der Gruppe WGwarzuklein S.V.

LitLab #18: Rebecca Spilker liest

Überglücklich geben wir die Geburt unseres nächsten LitLab bekannt. Rebecca Spilkers Roman-Baby erblickt nämlich das Licht der Welt!

Die Journalistin liest am 9. Februar (ausnahmsweise ein Freitag!) aus ihrem Manuskript

     DRANKOMMEN

im Literaturlabor im WOHL ODER ÜBEL. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu begutachten.

Es geht um Steffi, die auf die Fünfzig zugeht – und schwanger ist. Einst so etwas wie ein Szene-Star, scheint sie nun abgehängt: abgebrochene Berufsausbildungen, prekärer Kontostand, ausgedünnte Freundinnenschar, unglückliche On-Off-Beziehung mit einem verheirateten Anwalt. Doch das Baby ist ein Zeichen des Himmels: Sie, die esoterisches Geheimwissen zu besitzen glaubt, will es allen zeigen und ihr Kind ohne jede Hilfe allein zur Welt bringen. Was glaubt ihr: Siegt die weibliche Urkraft?

Zuhören. Neues entdecken. Diskutieren. Und feiern.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr. Freier Eintritt, Getränke gegen Spende.

Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!