Streitklub November 2025

LOVE, LOVE, LOVE! Die Liebe…Wir wollen sie alle und doch ist der Weg dahin so beschwerlich. Denn ohne Dating, keine Liebe. Wie die meisten Bereiche unseres Lebens hat sich das Dating in den letzten Jahren immer weiter in den digitalen Bereich verschoben. OK Cupid, Hinge, Bumble und Tinder versprechen nicht nur die große Liebe, sie bieten auch nie da gewesene Möglichkeiten an potentiellen Partner*innen, Liebschaften, Situationships oder wonach man auch immer auf der Suche ist. Aber was macht diese endlose Verfügbarkeit an möglichen Dates mit uns? Hält uns die Qual der Wahl womöglich zurück? Verlernen wir, uns im analogen Raum offen und respektvoll zu begegnen? Kurzum: IST ONLINE-DATING FLUCH ODER SEGEN?

Das wollen wir mit euch diskutieren. 19.11.2025 ab 20 Uhr.

Getränke gibt es vor Ort gegen eine kleine Spende für das Wohl oder Übel, Snacks bringen wir mit.

Discover the good in your neighbourhood – 5.12.2025

Liebe Nachbar:innen, liebes Viertel,

es ist wieder so weit: Am kommenden Freitag, den 5.12. heißt es ab 20:00 Uhr wieder „Discover the good in your neighbourhood“.

Schnacken, trinken, Musik hören. Carl But Poppy und The Golden Age kümmern sich um die richtigen Platten, Lore Hamburg um die richtigen Getränke.

Es wird auch wieder Vinyl zum Verschenken geben.

Außerdem eine kleine Überraschung, die wir in Kürze verraten.

Kommt vorbei – lernt neue Nachbar:innen kennen, bringt eure mit. St. Pauli braucht das gerade.

LitLab #35: Jarka Kubsova liest

Wann weiß man als Autorin, dass man es geschafft hat? Wenn der eigene Roman in der Bestseller-Liste nicht nur auftaucht, sondern bleibt? Wenn andere, etwa Theater, den erfolgreichen Stoff übernehmen möchten?

Beides zumindest ist unserem nächsten Gast gelungen: Jarka Kubsova.

Doch das nächste Buch ist angeblich immer das schwerste…

Die Journalistin und Autorin liest am 

13. November

aus ihrem Manuskript

     Vor einem dunklen Walde

im Literaturlabor im Wohl oder Übel. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu begutachten.

Worum geht es?

Wie in ihren Vorgängern „Bergland“ und „Marschlande“ um den Kampf von Frauen gegen Unrecht und Vergessen. Und um die sozialen und politischen Hintergründe tragischer Schicksale. Nach einem Südtiroler Tal und dem Flachland im Süden Hamburgs führt uns Kubsova nun in die Wälder Tschechiens.

Ihre Protagonistin Elli Hajek will die Wahrheit erkunden, die sich hinter einer uralten lokalen Legende verbirgt. Dabei stößt sie u. A. auf die Nationalikone Božena Němcová, die im 19. Jahrhundert frevelhafterweise auf tschechisch schrieb – etwa das Märchen, das wir heute als „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kennen.

Doch die Geschichte der Frau, die heute die 500-Kronen-Banknote ziert und sich bemühte, die eingrenzenden Konventionen ihres Jahrhunderts zu sprengen, führt Elli Hajek noch viel weiter zurück …

Zuhören also.
Neues entdecken.
Diskutieren.
Und feiern.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr.
Freier Eintritt, Getränke gegen Spende.
Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

LitLab 33: Gabriel Gerling liest

Es mag sich auftrumpfend anhören, aber was sollen wir machen? Wir starten im LitLab halt mit viel Sex und Sozialkritik aus der Sommerpause.

Der Autor Gabriel Gerling liest am 11. September aus seinem Manuskript

Was bisher geschah

im LitLab im WOHL ODER ÜBEL. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu untersuchen.

Der Titel „Was bisher geschah“ ist dabei absolut berechtigt. Denn Gabriel ist Mitglied im Club der dicken Bücher: Drei Bände hat er bereits über das Sextett um Julien geschrieben, einen Glückritter und preisgekrönten Gestalter, dem sich die Tore zur besseren Gesellschaft Hamburgs zu öffnen scheinen …

Um die 1.800 prallen Seiten umfasst die Trilogie aus „Julien Lemaire“, „So oder so – alles muss sich ändern“ und „Eine bessere Welt ist möglich“. Erzählt wird von sechs Menschen, aus sechs Perspektiven, mit sechs Stimmen, dialog- und temporeich. Und mit allem, was man so braucht: Drama und dokumentarische Härte, Phantasie und Pedanterie, Humor und himmelschreiende Ungerechtigkeit, Kitsch und Klamauk sowie, natürlich, Lust in all ihren Spielarten.

Zuhören. Neues entdecken. Diskutieren. Und feiern – so soll es sein am 11. September im WOHL ODER ÜBEL, Wohlwillstraße 10, St. Pauli.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn so gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.

Während der Lesung wird bitte nicht geraucht.