LitLab #35: Jarka Kubsova liest

Wann weiß man als Autorin, dass man es geschafft hat? Wenn der eigene Roman in der Bestseller-Liste nicht nur auftaucht, sondern bleibt? Wenn andere, etwa Theater, den erfolgreichen Stoff übernehmen möchten?

Beides zumindest ist unserem nächsten Gast gelungen: Jarka Kubsova.

Doch das nächste Buch ist angeblich immer das schwerste…

Die Journalistin und Autorin liest am 

13. November

aus ihrem Manuskript

     Vor einem dunklen Walde

im Literaturlabor im Wohl oder Übel. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu begutachten.

Worum geht es?

Wie in ihren Vorgängern „Bergland“ und „Marschlande“ um den Kampf von Frauen gegen Unrecht und Vergessen. Und um die sozialen und politischen Hintergründe tragischer Schicksale. Nach einem Südtiroler Tal und dem Flachland im Süden Hamburgs führt uns Kubsova nun in die Wälder Tschechiens.

Ihre Protagonistin Elli Hajek will die Wahrheit erkunden, die sich hinter einer uralten lokalen Legende verbirgt. Dabei stößt sie u. A. auf die Nationalikone Božena Němcová, die im 19. Jahrhundert frevelhafterweise auf tschechisch schrieb – etwa das Märchen, das wir heute als „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kennen.

Doch die Geschichte der Frau, die heute die 500-Kronen-Banknote ziert und sich bemühte, die eingrenzenden Konventionen ihres Jahrhunderts zu sprengen, führt Elli Hajek noch viel weiter zurück …

Zuhören also.
Neues entdecken.
Diskutieren.
Und feiern.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr.
Freier Eintritt, Getränke gegen Spende.
Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!

LitLab 33: Gabriel Gerling liest

Es mag sich auftrumpfend anhören, aber was sollen wir machen? Wir starten im LitLab halt mit viel Sex und Sozialkritik aus der Sommerpause.

Der Autor Gabriel Gerling liest am 11. September aus seinem Manuskript

Was bisher geschah

im LitLab im WOHL ODER ÜBEL. Und Ihr, das Publikum, seid eingeladen, dieses unveröffentlichte Werk zu untersuchen.

Der Titel „Was bisher geschah“ ist dabei absolut berechtigt. Denn Gabriel ist Mitglied im Club der dicken Bücher: Drei Bände hat er bereits über das Sextett um Julien geschrieben, einen Glückritter und preisgekrönten Gestalter, dem sich die Tore zur besseren Gesellschaft Hamburgs zu öffnen scheinen …

Um die 1.800 prallen Seiten umfasst die Trilogie aus „Julien Lemaire“, „So oder so – alles muss sich ändern“ und „Eine bessere Welt ist möglich“. Erzählt wird von sechs Menschen, aus sechs Perspektiven, mit sechs Stimmen, dialog- und temporeich. Und mit allem, was man so braucht: Drama und dokumentarische Härte, Phantasie und Pedanterie, Humor und himmelschreiende Ungerechtigkeit, Kitsch und Klamauk sowie, natürlich, Lust in all ihren Spielarten.

Zuhören. Neues entdecken. Diskutieren. Und feiern – so soll es sein am 11. September im WOHL ODER ÜBEL, Wohlwillstraße 10, St. Pauli.

Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn so gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende.

Während der Lesung wird bitte nicht geraucht.

Konzert: Halbtrocken – 25.6.2025

This is Dream Folk Noir! Weder traurig noch fröhlich, vielleicht etwas dazwischen oder beides gleichzeitig: Die Musik von Halbtrocken fängt das Leben in all seinen Zwischentönen ein.

Inspiriert von Künstlerinnen wie Joan Baez und Joni Mitchell spiegeln die Songs den poetischen und treibenden Spirit der 60er wider. Der Sound bewegt sich zwischen Folk, Indie und Noir-Romantik in einer Klangwelt, die nie ganz in Moll versinkt, aber auch keine einfachen Dur-Antworten bietet. Verträumt, bittersüß, halbtrocken eben.

Auf Spotify könnt ihr schon mal reinhören: https://open.spotify.com/intl-de/track/2QOR01GexbGkTuLt0SXKmN?si=e019b5541d0f4e56

Donnerstag, 25. Juni 2025 ab 20:00.
Tür auf ab 20:00, los geht’s frühestens 20:30.
Eintritt frei, Getränke gegen Spende.
Wir lassen einen Hut rumgehen.

Konzert: Johnny Majestic – 21.6.2025

Johnny Majestic macht Pop-Rock der Zukunft, geprägt von Erinnerungen an die Vergangenheit. In der war er bereits schon einmal im WOHL ODER ÜBEL, mit seiner damaligen Band Vulture. Was für eine Energie!

Nun bringt uns Johnny Majestic eine Fusion aus Hi-NRG-Dance-Grooves, Hyperpop-Synth-Schnörkeln und Hair-Metal-Gitarrenriffs. „Ich mag die Tiefe der Musik und die Verspieltheit in der Präsentation“, sagt er. Majestics genreübergreifende Verspieltheit kommt in seinen Videos, auf seinem Instagram-Account – wo er seine Songs regelmäßig in den unterschiedlichsten Stilen von Eurodance über 70er-Jahre-Hardrock bis hin zu Lounge-Bossa Nova überarbeitet – und vor allem bei seinen charismatischen Live-Auftritten deutlich zum Ausdruck.

Majestic glänzt in seinem knallbunten Blazer, der silbernen Hose und zerzauster grüner Klamotte mit dazu passenden Fingernägeln. Die Stimme kann blitzschnell von Bowie-artigem Gesäusel zu Prince-artigem Falsettkreischen wechseln.

Geboren und aufgewachsen in Prag, begann Majestic mit sechs Jahren klassisches Klavier zu lernen, merkte aber schon bald, dass Rock sein Ding ist. „Die erste Band, die mich wirklich begeisterte, war KISS. Als Kind war ich davon besessen. Danach interessierte ich mich vor allem für den Glamour der 80er, zum Beispiel für Mötley Crüe. Und natürlich für Bowie; ich fand es immer toll, wie er die Genres wechselte. Ich versuche, denselben Ansatz zu verfolgen – verschiedene Dinge zu mischen und trotzdem eine einheitliche Identität zu bewahren.“

Mehr zu Johnny
im Web auf seiner Video-Seite: https://www.johnnymajestic.com/clickthislinktofeelhappy
auf Insta: https://www.instagram.com/johnny_majestic/
auf Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/54bonRNY0DChaZvusMoH7c?si=PVW4CNOTT1WWPEJSj24GCw

Samstag 21. Juni 2025, Wohlwillstr. 10.
Tür auf ab 20:00, los geht’s frühestens 20:30.
Eintritt frei, Getränke gegen Spende.
Wir lassen einen Hut rumgehen.