Es ist so weit: Wir freuen uns sehr auf einen wilden Abend mit FRANK SENATOR und dem ganz neuen Vinyl „FELL“.
FRANK SENATOR liefert teils schwere, fragmentierte Texte mit stimmungsvoll bis verzweifelnd auslegbaren und auf Wunsch auch mal uminterpretierbaren Bedeutungen und Zielen. Musikalisch ist mehr drin als das, was jahrelang gelebt und geliebt wurde – genreübergreifend!
FRANK SENATOR, das sind: Brennende Gitarre / prügelnder Bass / treibende Beats & hier und da fegende Synthies – postpunkelectrifieddepr(ogr)essive!!
Kommt alle vorbei, wir sind auch da. Not alone, denn zu zweit!
Unsere allmonatliche Nachbarschaftsrunde, wegen Ostern eine Woche später als sonst. Kommt vorbei, schnackt, diskutiert, trinkt, habt Spaß. 10.4. ab 20:00.
Wir haben richtig Glück, dass Kirsten Rick uns in unserem Literatur-Labor auf dem Kiez besuchen kommt, denn sie zieht weite Kreise. Wo sie ihre zahlreichen Bücher geschrieben hat, wissen wir nicht. Aber seit einigen Jahren können wir zumindest ihre Ausflüge miterleben.
Sie betreibt seit 2023 den Blog „Freundin von Welt – Reisen für Frauen ab 50“, freundinvonwelt.com. Den aktuellsten ihrer Texte wird Kirsten Rick uns am 9. April mitbringen.
Und ja, sie hat uns versprochen: Wir werden darin dem Esel wieder begegnen, der in verschiedenen Jahrzehnten die Weltgeschichte erlebt und verändert.
Wir sind sehr gespannt darauf und freuen uns!
Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende. Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!
Vor einigen Wochen wurde „Versammlung der Mikropolitiken“ in der überfüllte Locke überm Pudel vorgestellt. Das Buch war gleich zu Beginn schon ausverkauft. Zurecht: Wenn große Protestbewegungen ausfallen, müssen wir an die konkreten Orte gehen, sie behaupten, ausbauen. Denn dass sich die politische Lage einfach so aufhellt, ist nicht in Sicht.
Am kommenden Mittwoch, den 1. April, stellen wir das Buch erneut vor und diskutieren über aktuelle Mikropolitiken.
Mit dabei: Lisa Zander, Marius Töpfer und Thies Warnke vom Herausgeber: innen-Team sowie Margit Czenki (Park Fiction, Planbude, Port Fiction).
Los geht’s um 20:00. Wohlwillstr. 10, St. Pauli. Wie immer: Eintritt frei, Getränke gegen Spende.
Alkohol ist ohne Frage das beliebteste Rauschmittel in unseren Breitengeraden. Die Einsatzzwecke sind hierbei vielfältig: Ob in geselliger Runde am Wochenende, zur Einläutung des Feierabends oder zum ekstatischen Party machen – in all diesen Kontexten ist das gesellschaftliche Schmiermittel kaum wegzudenken. Der Staat verdient dabei kräftig mit und reguliert die Substanz Alkohol nur sehr spärlich. Im Jahr 2024 wurden knapp 200 Millionen Liter alkoholische Getränke versteuert, mit denen die Bundesrepublik Einnahmen in Höhe von etwa 2 Milliarden Euro generierte.
Im öffentlichen Diskurs sind negative, gesellschaftliche Effekte und gesundheitliche Schäden vielfach unterrepräsentiert. Es stellt sich daher die Frage: Sollte die Volksdroge Alkohol stärker reguliert werden? Können Verbote überhaupt der richtige Weg sein, um wirksame Gesundheitsprävention zu betreiben? Und: Sollte dem Staat ganz grundsätzlich die Rolle zukommen, Rauschmittel, die seine Bürger*innen konsumieren, zu regulieren?
Darüber wollen wir mit euch nächsten Mittwoch, den 18.03.2026 im WOHL ODER ÜBEL diskutieren! Kommt zahlreich, für alkoholhaltige und -freie Getränke ist gesorgt.
Am 12. März begrüßen wir im LitLab die Autorin Katharina Unteutsch – manchen von euch vielleicht bekannt durch ihre fünf Veröffentlichungen im legendären Hamburger Ziegel. Wer diesen literarischen Backstein kennt, weiß: Dort wird nur veröffentlicht, was sprachlich und erzählerisch herausragt.
Katharina studierte Germanistik und Anglistik in Hamburg und arbeitete an verschiedenen Theatern in den Bereichen Kostüm und Requisite. Es folgten Tätigkeiten als Verlags- und freie Lektorin. Im Rahmen des Projekts „Embassy of Hope“ organisierte Katharina ehrenamtlich Konzerte und Ausstellungen mit Geflüchteten am Thalia Theater.
Das ist Katharina:
Nach einigen Jahren zwischen den Feldern Mittelhessens lebt sie heute wieder in Hamburg und arbeitet als Autorin sowie als Pädagogin mit Schwerpunkt Bildende Kunst und Theater.
Ihre Kurz- und Ultrakurzprosa erscheint regelmäßig in Anthologien und Wettbewerbsbänden. 2023 wurde sie mit dem Hamburger Literaturpreis (Erzählung) ausgezeichnet.
Ins LitLab bringt sie ihr aktuelles Manuskript „Woran wir glauben“ mit – Texte über jene unscheinbaren Augenblicke, in denen sich ganze Biografien verdichten.
Wie immer gilt: Wir LitLab-Laborant*innen begegnen dem Text mit Neugier, Sorgfalt und Wohlwollen, legen Schichten frei, stellen Fragen, entdecken Stärken und erleben gemeinsam Literatur im Entstehen.
Die Türen sind auf ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Getränke gegen Spende. Und bitte: Während der Lesung wird nicht geraucht!
Jetzt Donnerstag, 19.2., nächste Lesung: Lorna Johannsen, Gewinnerin des St. Pauli-Literaturpreises, stellt ihren neuen Roman LE FEU ODER DER AUFBRUCH vor.
Das Buch ist Teil 3 der Telegrafenberg-Krimis, in denen das Wissenschaftsmilieu Ausgangspunkt der Kriminalfälle ist. Hier sind der queere Mathematiker Dr. Luzian Kelle und eine Gruppe sehr verschiedener Menschen verwickelt.
Schwarmintelligenz findet noch immer eine Lösung. Erkenntnisse der Klimafolgenforschung sind ebenso Teil der Krimis wie Aspekte queeren Lebens in Brandenburg und anderswo. Nicht jeder, der auftaucht, ist real, nobody is perfect, kein Grund für Keller, aufzugeben. Hilfe kommt von unerwarteter Seite, auch Killer haben Gefühle
.Im dritten Teil der Reihe arbeitet Luzian Keller zwar immer noch auf dem Telegrafenberg, aber ein Forschungsprojekt führt ihn bis nach Marseille, dort brennen im Umland nicht nur die Pinien. In Potsdam schlugen Keller Flammen des Hasses entgegen, schwul und aktiv zu sein ist inzwischen brandgefährlich. Keller ergreift seine Chance, von der Bildfläche zu verschwinden, raus aus der Gefahrenzone, und gerät an andere Brandherde als er erwartet.
Die Autor:innen:
Lorna Elijahu Johannsen, nonbinär, an der Elbe geboren, seit den neunziger Jahren mit Lebensmittelpunkt in Berlin, mit Spielbein in Wien, Wittstock und Marseille, hat die Drehbuchschreiberei erlernt und schreibt Romane, Krimis, Geschichten für Kinder und Lyrik. Hat auch einen Haufen Filme gemacht, seit 2015 die Reihe „Filme gegen Rechts“. Wenn es L.E. am Schreibtisch zu öde ist, entstehen Collagen, Frottagen, Acrylbilder, Installationen und andere Kunstaktionen.
Jobst Heitzig ist Mathematiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und forscht zur langfristigen Entwicklung von Natur und Gesellschaft, zu komplexen dynamischen Systemen, zu Möglichkeiten für kooperatives Handeln, und daran, wie man künstliche Intelligenz sicher machen kann.
Am Donnerstag, den 12. Februar wird uns Bogdan Atanasoaie besuchen, der gerne herumstrolcht und seine Beobachtungen über uns Menschen niederschreibt.
Sein Text über die Nachbarschaft „Biotop St. Pauli“ hat der Jury des ersten St Pauli Literaturpreises so gut gefallen, dass er auf der Shortlist gelandet ist.
Wir haben ihm bei der Preisverleihung gelauscht und wissen trotzdem nicht viel über diesen Autor. Außer dass er sich als Gauner mit dem technischen Austricksen der Schwerkraft beschäftigt. Wenn wir Glück haben, zeigt er uns vielleicht, wie das geht.
Was wir Euch versprechen können ist:
Bogdan wird uns im Februar aus seinem aktuellen literarischen Projekt NEBELTÄLER, Illusionen vorlesen. Er lädt uns dazu ein, mit der Hauptperson nach ihrem Namen zu suchen. Dabei müssen wir aufpassen, uns nicht zu verlieren. Wir werden doppelseitiges Klebeband austeilen, damit wir uns alle an unseren Stühlen, an der Bar und vielleicht sogar aneinander festkleben können.
Tür auf um 20:00, Getränke gegen Spende und während der Lesung bitte nicht rauchen, erst danach 😉